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Am besten wäre, ich versiegelte meine Lippen, um auch nicht den leisesten Kommentar vor mich hin zu murmeln.
Als Christiane das Kind bekam, fühlte sie sich als Braut, von da ab. Mit dreiundzwanzig geht man aufs Ganze. Sie stand in der Wohnung ihres Bräutigams vor dem ovalen Spiegel, den sie später in alle Wohnungen mitschleppte und dort unentschlossen von Zimmer zu Zimmer hängte, als die Fruchtblase riß. Sie gaffte sich im Spiegel an, ihr war, als habe sie ein Bersten gehört, aber vielleicht war das auch nur in ihrem Kopf, ausgelöst von der Angst, der einfachen und der viel gräßlicheren allgemeinen. Und niemand befand sich'in ihrer Nähe, der ihr sagen konnte, daß nur die verdammt werden, die etwas gegen ihr Herz tun. Sie war blaß. Erst als Tante Juliane und Schwester Ernestine sich langsam vom Usch hochstemmten, ganz baff von dem leisen Knall und der Befürchtung, jetzt sei der Anfang von irgendeinem Ende da, packte Christiane der Schmerz im Bauch, in der Leistengegend. Die Hebamme kam außer. Atem aus der Gasse nebenan, weiter weg hatte sie sich nicht getraut, schon seit einer Woche auf die Schreie gefaßt und voller Angst, sie könne irgendwas bei der Geburt des Hohen Kindes vermasseln. Sie redete nicht, damit kein Wort später im Falle eines Falles gegen sie verwendet werden könne. Auch ihre Hände hielt sie erst mal ruhig. Sie deutete mit dem Kinn an, wie sich die Gebärende zu legen oder zu drehen
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