Bővebb ismertető
Womit sollen wir die Beschreibung dieser stimmungsvollen Siedlung beginnen, die Wohngebáude aus vielen Jahrhunderten aufzuweisen hat und auf eine wechselvolle Vergangenheit zurückblicken kann? Eine ausführliche Darstellung erscheint schon recht kompliziert, um wieviel mehr noch der Yersuch, all das, was wir in Ungarn unter dem Namen Buda verstehen, kurz zusammenzufassen. Was alles schlieBt dieser Begriff nicht in sich ein: die Anfánge, die Namensgebung, Befestigung und Verteidigung der Siedlung, die Burgbauten und die Hofhaltung der hier residierenden Herrscher, die Universitat, die Kunstwerkstátten und die Geschichte des Handwerks, die Bürgerháuser des Burgviertels, das Leben und die Tátigkeit der Bevölkerung, die Entwicklung der gesellschaftlichen Kultur der gesamten Ansiedlung, die Schicksalsschlage und Prüfungen - oder mit anderen Worten all das, was man schlicht als Geschichte einer Stadt bezeichnet! Budapest, die Hauptstadt Ungarns, entstand 1873 aus der Vereinigung der drei Stadte Buda, Óbuda und Pest. Es soll hier nur von dem am rechten Donauufer liegenden Teil von Budapest, genauer gesagt, von der Siedlung auf dem Budaer Burgberg und dem einstigen Königspalast am Südende des Berges die Rede sein. Wie bei den meisten altén Stádten ist auch der Ursprung Budas umstritten. Einige bringen die auf dem Burgberg, dem damaligen Pester Neuberg (Novus mons Pestiensis), entstandene Stadt mit dem Burgbau König Bélas IV. nach dem Einfall der Mongolén 1241/42 in Verbindung, als zum Schutz des Landes vielerorts Burgen errichtet wurden. Anfangs hatte man die Stadt der Königin - nördlich vom Burgberg, gegenüber der Donauinsel - Buda genannt, doch wahrend des Burgbaus übernahm die neue Siedlung auf dem Burgberg den Namen Buda, und die áltere Ortschaft erhielt den Namen Óbuda (Altbuda). Andere wieder schluBfolgern aus den mittelalterlichen Siedlungsformen rund um die Liebfrauenkirche auf dem Burgberg - bekannter unter dem Namen Matthiaskirche -, daB es einen noch alteren, zur Bauzeit der Kirche bereits existierenden Siedlungskern gab. Die archaologische ErschlieBung des Palastkomplexes auf der Burg Buda nach 1946 erbrachte den Beweis, daB sich die Römer zwar nicht auf dem Berg angesiedelt, daB aber fast tausend Jahre davor auf dem ovalen Plateau des Burgberges Menschen gelebt hatten. Davon zeugen im geschlossenen Hof des Palastes - in der Náhe des Löwentores - einige dicht beieinander liegende, in Felsen gehauene Wohngruben, die heute allerdings von StraBenpflaster verdeckt sind.