Bővebb ismertető
Beschreibender Teil:
CACTACEAE Lindl.
Subtribus 2: Austrocactinae Backbg.
Tagblüher^) verschiedener, + cactoider Gestalt. Während bei den „Trichocerei'' die Gattungen Psendolobivia und Echinopsis die Zugehörigkeit zu dieser Sippe durch überwiegend längere, „tricho-cereoide" Blüten, die fast-cereoide Gattung Areqidpa bei den „Lo-xanthocerei'' sowie dort auch die meist kugelig reduzierte Gattung Matucana und die halbcereoide Denmoza als schiefsaumig blühende Pflanzen ihre Zugehörigkeit zu der sogenannten ,,kolibriWütigen" Sippe erkennen lassen, sind die Blüten bei den „Austrocactinae''^ niemals schiefsaumig und nicht typisch langröhrig. Die Sippe 1: ,,Lo-WOTae"ist aber zweifellos eine Übergangs- oder Zwischengruppe zwischen den nicht^) seitlich und fast durchweg kurzröhrig blühenden, echinocacti'' (bei denen aber z. B. Soehrensia der Blüte nach vielleicht der tagblütigen ,,Thc/iocefei"-Gattung Helianthocereus ähnlich verwandt ist wie die „Lobiviae'') und den tagblütigen „Trichocerei''; bei den „Lobiviae'' findet sich nicht selten auch das bei Echinopsis anzutreffende Merkmal der ziemlich tief seitlich entstehenden Blüten, während deren Köhren zwar wie die der „Trichocerei" geformt sind, nur wesentlich kürzer, bzw. es sind an ihnen verschiedene Stufen der Sproßmerkmalreduzierung zu beobachten, besonders bei den rebu-tioiden Gattungen. Alle diese waren daher in einer eigenen Sippe 1: „Lobiviae" zusammenzufassen. Ob es sich bei den Blüten der (zum Teil sogar etwas flach-) kugeligen Soehrensia nur um eine äußerliche Übereinstimmung mit denen von Helianthocereus handelt, oder ob diese Gattung als rein cactoide Stufe hinter letztere Gattung zu stellen ist (wie z. B. Pseudolobivia zu den „Heliotrichocerei" oder Matucana zu den „Loxanthocerei"), habe ich bisher nicht feststellen können. Die schlüsselmäßige Eingliederung gibt nur die Eeduktions-stufe wieder bzw. dient mehr der Bestimmungsmöglichkeit. Die ausgesprochene Kugelformen bildenden oder — wenn im Alter verlängert —' in den Blütenmerkmalen von den vorhergehenden Sippen abweichenden Pflanzen habe ich innerhalb der Subtribus 2 „Austrocactinae" als Sippe 2: „Austroechinocacti" zusammengefaßt. Hierbei mußten die ost- und westandinen Gattungen getrennt werden; so faßte ich 1942 die pazifischen Gattungen in meiner ,,Systematischen Übersicht" (J. DKG. 1942, I) zusammen. Unabhängig von mir war Hellmich in ,,Die Bedeutung des Andenraumes im biogeographischen Bilde Südamerikas" (Ibero-amerikanische Studien 13: ,,Tier und Umwelt in Südamerika", 63. 1940), wie ich später sah, zu der gleichen Ansicht gelangt. Er schreibt: ,,Die gewaltige Kette der Anden bildet im südlichen Südamerika eine deutliche und scharfe Grenze, die nur an
Siehe Fußnote S. 1362.
Ausnahmen sind nur Weingartia eumincjn und einige wenige Gymnocal ydum-Ai-ten, dennoch kann man dafür kein eigenes Genus abtrennen, wie Y. Ito mit Oymnaniha, denn bei Loljivia und Echinopsis trifft man auch den umgekehrten Fall an. 87 Backeberg. Cactaceae, Bd. III.