Bővebb ismertető
VorwortIm Jahre 1961 erschien als 37. Heft in der Bücherei des Augenarztes eine Monographie, betitelt Keratojilastik. Der Autor war B. A 1 b e r t h, zu jener Zeit junger Oberassistent an unserer Klinik.Im damaligen Vorwort schilderte ich, wie das Werk entstand, den schon 10 Jahre friaher gefaßten Entschluß von A 1 b e r t h, aus der Keratoplastik einen üblichen, unentbehrlichen Eingriff der Klinik zu gestalten, und die Schwierigkeiten, die dabei entstehen, zu überwinden. Sein Vorhaben wurde von Erfolg gekrönt: die Keratoplastik ist schon seit langem eine ebenso wichtige Operation in unserer Klinik wie die Linsenextraktion, sie bleibt sogar zahlenmäßig kaum zurück.Diese unermüdliche Tätigkeit brachte ihm den wohl verdienten Ruf eines erfolgreichen Keratoplastikers ein, was zur Folge hatte, daß sich die Zahl der Patienten ständig vergrößerte. Und unter ihnen besonders die Zahl derer, die betreffs Hornhauttransplantation der dritten (ungünstigen) und vierten (aussichtslosen) Prognosegruppe angehören: Patienten mit weitgehend zerstörter Hornhaut und Bindehaut, aber guter Lichtperzeption.Es war für A 1 b e r t h selbstverständlich, einen neuen Abschnitt der Arbeit zu beginnen. Es wurde wieder systematisch ~ theoretisch, experimentell und in der klinischen Tätigkeit der Frage nachgeforscht, wie und in welchem Grade man diesen unglücklichen meist verunglückten Patienten helfen könnte.Auch während dieser Arbeit war ich wieder nur ein stiller Beobachter. Es ist wohl die schwierigste augenärztliche Operation, einen Bindehautsack so herzustellen, daß das Auge eine transplantierte Hornhautscheibe ein Leben lang durchsichtig behalten kann.Als Fortsetzung des 37. Heftes teilt Alberth - nun bereits als Professor und Direktor der Klinik in der vorliegenden Schrift die Geschichte und die Ergebnisse seiner diesbezüglichen Bemühungen mit. Sind auch die Erfolge nicht so glänzend wie in der ersten Prognosegruppe, sieht man doch, daß die eingeschlagenen Wege gangbar sind. Technische Schwierig-