Bővebb ismertető
Aus den Vorworten des Verfassers
„Die Krankensäle sind die größten
wissenschaftlichen Forschungsinstitute1 *
Henr yWade, BamonGuilerasLecture, 1932
Es besteht heute die wachsende Neigung, eine Diagnose aufzubauen auf
den Ergebnissen des Laboratoriums und anderer klinischer Hilfsmittel . . .
Ein früherer Chef, dem ich für seinen Unterricht immer dankbar sein werde,
pflegte die moderne Medizin durch folgende Schilderung zu kennzeichnen: Ein
Arzt, der zu einem dringenden Fall gerufen wird, macht sich auf den Weg,
gefolgt von einem Lastwagen voll raffiniertester Röntgengeräte und einem
Laboratorium mit einem Stab von Assistenten. Ohne diese Hilfsmittel sei dor
zukünftige Arzt nicht in der Lage, eine Diagnose zu stellen . . .
Die Anamnese und die physikalischen Untersuchungsmethoden sollen immer
die Hauptstützen sein, die zur Diagnose führen. . .
Vorliegendes Werk hat seinen Ursprung in einer Vorlesungsreihe für die
Studenten des Liverpool-Royal-Krankenhauses, die 1921 begann. Jahrelang
beschäftigte mich der Gedanke einer Drucklegung des Inhaltes dieser Demon-
strationen in Buchform — 1926 begann ich mit der Niederschrift — John
Wright Sons ltd. brachten das Buch 1927 heraus. Seit dieser Zeit wurden
viele Tausende Exemplare in Umlauf gebracht.
Mit jeder Auflage haben wir versucht, das Werk zu verbessern und ein
Lehrbuch zu schaffen, das auch der Anfänger verstehen kann . . .
Dieses Buch hat nie den Anspruch erhoben, eine vollständige Abhandlung
der Chirurgie zu sein: sein Teilgebiet ist im ersten Kapitel deutlich umrissen.
Seine geschickte Zusammenstellung, wenn man so sagen darf, zeigt sich in
dem allmählichen Übergang vom Elementaren zum Schwierigen in den ein-
zelnen Kapiteln. Ich habe mich stets bemüht, daß das Buch nur das darstellt,
was sein Titel verspricht: ein Demonstrationskurs . . .
Auch in der 11. Auflage, erschienen 21 Jahre nach der 1., war es mein
Bemühen, durch die Vorstellungen vieler neuer Patienten und durch die Ver-
besserung der Abbildungen das vorliegende Werk weiter zu vervollständigen.
Bei der Aufzählung weiterer physikalischer Symptome habe ich ohne Rück-
sicht auf persönliche Erfahrungen die Untersuchungsmethoden anderer heran-
gezogen, wenn sie mir besser erschienen als meine eigenen.
Herr Allan Glainhat in der 12. Auflage die Kapitel über Orbita, Wirbel-
säule und Sakroiliakalgelenk, Frakturen und Blutgefäße teils geordnet, teils
erweitert bzw. neu hinzugefügt.
Ich selbst schrieb ein zusätzliches Kapitel über die klinischen Krankheits-
zeichen.
86, Brook Street, London, W. I.
HAMILTON BAILEY