Bővebb ismertető
1985 jáhrt sich zum 40. Mai der Zusammenbruch des Dritten Reiches. In diesem Jahr werden auch die letzten Angehörigen der ehemaligen deutschen Wehrmacht, die als 18jáhrige beim AnschluB Österreichs und spáter beim Angriff auf Polen dabeigewesen waren, aus dem aktiven Berufsleben ausscheiden. Mehr und mehr verschwinden somit die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges in der Grauzone der Geschichte. Was zwischen Moskau und Cherbourg, Narvik und El Álaméin geschah, war eine Umwálzung der Epoche. Was dachte und glaubte man damals, was fürchteten, hofften und ahnten die Zeitgenossen? In Zusammenarbeit mit dem Südwestfunk und dem Österreichischen Rundfunk hat der Bayerische Rundfunk, der die Federführung des Projekts hatte, versucht, Antwort auf diese Fragestellung zu geben. In sechs Sendungen entfaltét sich das Panorama eines bittérén Geschehens. Es ist das erste Mai, daB die Deutschen selbst in dieser publizistischen GröBenordnung zum Zweiten Weltkrieg Stellung nehmen, nachdem das sowjetische sowie das britische und amerikanische Fernsehen aus ihrer Sicht eine groBe Serie prásentiert hatten. In dreijáhriger Arbeit wurden 50000 Meter russisches, britisches, amerikanisches und deutsches Material gemustert und über 250 Interviews geführt. Ein Grémium, bestehend aus Wissenschaftlern, Publizisten und Experten aus sieben Lándern, hatte die Sendeanstalten vorausberaten, um eine Filmserie bieten zu können, die den internationalen Standard berücksichtigt. Am Filmtext arbeiteten Sebastian Haffner und Heinz Höhne mit. Die Filmé zeigen, wie die Deutschen den Krieg geführt und wie sie ihn erlebt habén. Sie stellen dar, wie die Deutschen - und jene, die mit ihnen kámpften - in diesen Krieg hineingerieten, was sie in diesem Krieg getan und ertragen habén und wieso dieser Krieg verloren wurde. Damit kann vielleicht die Kluft