Bővebb ismertető
VORWORTDie Rennfahrzeuge unterliegen noch mehr als Kraftfahrzeuge der Serienfertigung dem Zwang der Weiterentwicklung. Ständig tauchen neue Ideen auf und werden verwirklicht, Motorenleistungen steigen, die Fahreigenschaften müssen verbessert werden, wenn die gestiegenen Leistungen in Geschwindigkeit und Änzugsvermögen umgesetzt werden sollen. Immer bessere Bremsen verkürzen die Bremswege. Viele kleine Einzelmaßnahmen bringen im Rennen Sekundenbruchteile eire, und erst ihre Summe bringt den kleinen Vorteil, der dann im Rennen zu dem kleinen Vorsprung werden kann, der den Sieg bringt. Rennsport wird aber nicht nur um seiner selbst willen betrieben, sondern er dient auch einem höheren Ziel, dem die Verfasser dieses Buches durch den Leitspruch:Der Rennwagen von heute ist der Serienwagen von morgen" Ausdruck verliehen. Nicht immer war das so, und gerade in den letzten 20 Jahren gab es Zeiten, in denen die für die Konstruktion von Rennwagen gültigen Bestimmungen wenig geeignet waren, befruchtend auf den Bau von Serienfahrzeugen einzuwirken. Jedoch ging die weitere Entwicklung den richtigen Weg, und die heute für die einzelnen Klassen gültigen Rennformeln sorgen dafür, daß sich die Konstruktion von Rennfahrzeugen in ähnlichen Bahnen bewegen muß wie die der Serienfahrzeuge. Die Folge davon ist, daß viele Konstruktionsdetails, die wir zuerst bei Rennfahrzeugen sahen, jetzt bereits in Serienfahrzeugen zur Selbstverständlichkeit wurden. Denken wir doch, um nur einige wenige Beispiele zu nennen, an die aerodynamisch günstige Formgebung des Gesamtfahrzeugs, an die Hinterradfederung oder an den Schwinghebel in der Vorderradfederung des Motorrads.Wie notwendig es aber ist, einmal den langen Weg der Entwicklung von Rennfahrzeugen nachzugehen, sich zurückzuerinnern, aber auch zu sehen, wie ein Gedanke aus dem anderen herauswuchs, wie Detail zu Detail kam, wie sich unsere Rennfahrzeuge in bienenfleißiger Arbeit der Konstrukteure am Zeichenbrett, der Ingenieure und Techniker und der übrigen Mitarbeiter in den Rennwerkstätten zu ihrer heutigen Leistungshöhe entwickelten, das alles führt uns das vorliegende Buch so recht vor Augen. Durch die Darstellung einer 20 jährigen Entwicklung geben die Verfasser dieses Buches dem Leser die Möglichkeit, diesen Weg mit ihnen noch einmal zu gehen, und sie haben damit eine fühlbare Lücke in der fachlichen Literatur zur Technik der Hochleistungsfahrzeuge und zum Motorrennsport geschlossen.