Bővebb ismertető
1.Die gutgebaute Tanzlehrerin und ich probierten ein Aphrodisia-kum aus, und wir waren schon eine ganze Weile damit beschäftigt.Norma Jean, meine rothaarige Mitarbeiterin, brachte alle erforderlichen Qualifikationen dazu mit. Sie hatte Kunst studiert, war zur Zeit Ballettmeisterin und besaß die gut entwik-kelten Muskeln, die für kinetische Versuche unabdingbar sind.Das Aphrodisiakum, das wir untersuchten, war Ginseng, die Wunderwurzel" der Chinesen. Wir führten unser Experiment auf Tatami-Matten durch, tranken Aufgüsse der aromatischen Wurzel, aßen sie als Brei und in Salaten, gekocht und gebraten, in Würfel und Scheiben geschnitten. Dazu tranken wir, in mehr oder weniger langen Intervallen, gewärmten Sake aus winzigen Porzellantassen. Nur um den Geschmack zu ändern, natürlich.Trotzdem, selbst die eifrigste Mitarbeiterin ist nicht immun gegen das Zeug. Als die Sonne tiefer sank, begann Norma Jean sich immer weniger für das Ginseng und immer mehr für den Sake zu interessieren. Schließlich sprang sie auf, warf ihren Kimono ab und begann so wild zu tanzen, daß sie ihre Wäsche gesprengt hätte, wenn sie welche angehabt hätte. Ihr rotes Haar flatterte um ihren Kopf wie züngelnde Flammen.Hör zu, Liebling", schrie sie. Warum kippen wir nicht das ganze Gemüse endlich ins Schwimmbecken und kommen zur Sache!"Ich schüttelte den Kopf.Tanze weiter, Pawlowa", sagte ich düster, weil mir die verdammten Wurzeln allmählich auch aus den Ohren herauskamen. Im Bett kann man ein Problem nicht lösen, man kann es höchstens komplizieren."Sie lachte und tanzte weiter, und ich sah ihren ausgelassenen