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Chaos im Karteikasten
Justus Jonas hatte soeben den Campingwagen abgeschlossen, als er seinen Onkel Titus, bei dem Justus seit dem Tod seiner Eltern wohnte, auf sich zueilen sah. Auf den ersten Blick hin war Titus anzusehen, dass etwas passiert sein musste, das ihm nicht gefiel.
»Wartet einen Moment!«, wies Justus seine Freunde Peter und Bob an, die sich bereits ihre Fahrräder geschnappt hatten. Kaum war Titus Jonas in Hörweite, platzte er auch schon heraus: »Justus! Hast du etwa in meinem Karteikasten gestöbert? Da herrscht eine totale Unordnung! Du sollst mich doch fragen, wenn du etwas wissen möchtest!«
»Ich habe nichts angerührt!«, antwortete Justus wahrheitsgemäß. »Ehrenwort!«
»Dann war es Mathilda! Ich kann es einfach nicht leiden, wenn im Karteikasten so ein Durcheinander herrscht wie wie « »Wie auf deinem Schrottplatz!«, vollendete Justus schmunzelnd den Satz. Das war etwas frech und er musste sich geschickt ducken, um dem Öllappen auszuweichen, den Onkel Titus nach ihm geworfen hatte. Warum lag auch immer so viel Kleinzeug auf dem Schrottplatz herum. »Vielleicht war es ja ein Einbrecher!«, fügte Justus hinzu, als er sich wieder aufgerichtet hatte. »Schließlich notierst du auf den Kärtchen, wer bei uns den ein oder anderen verdächtigen Gegenstand gekauft hat, dessen Herkunft dir nicht ganz klar war!« Jetzt musste Onkel Titus doch lachen. »Dass du auch immer gleich einen Fall für die drei ??? wittern musst! Ich wette, der wahre Grund für die Unordnung in meinem Kästchen ist: Deine Tante war mit dem Staubtuch unterwegs. Sie hat nämlich gerade die Putzwochen ausgerufen!«
»Gerade ist gut«, murmelte Bob in sich hinein. »Putzen ist doch ihre Dauerleidenschaft!«
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