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Erwischt!
Die bunt angestrichenen Holzhäuser lagen verlassen da. Niemand von der kleinen Theatergruppe schien vor Ort zu sein. Bob blieb stehen und sah sich ruhig um. Er genoss den friedlichen Anblick der Hütten, die zwischen den sonnendurchfluteten Bäumen wie hingestreut standen, doch als Bobs Blick auf seinen Freund Peter fiel, stellte er wieder einmal fest, wie unterschiedlich sie beide waren. Peter schaute gar nicht glücklich aus. Ihm war diese Stille unheimlich, das ahnte Bob. Als die Luft durch die Blätter ging und es leise zischelte, bemerkte Bob, wie Peter unwillkürlich zusammenzuckte. »Komm, lass uns näher an die Hütten gehen«, schlug Bob vor. »Irgendeine Menschenseele wird doch da sein, die uns sagen kann, ob wir hier ein paar Tage lang ein Praktikum machen dürfen.«
Peter nickte wortlos und Bob wandte sich wieder nach vome, um weiterzulaufen. Doch mitten in der Bewegung hielt er inne. »Da ist jemand!«, sagte er und zog seinen Freund näher zu sich. Gleichzeitig senkte er die Stimme. »Aber mit dem stimmt etwas nicht! Wie gruselig der aussieht! Und er dreht sich dauernd um, als ob er sich beobachtet fühlt!« Peter und Bob kauerten sich hinter einen Busch und spähten auf die kleine Waldlichtung.
»Du hast Recht, Dritter! Jetzt macht sich der Kerl an der Tür der rotbraunen Holzhütte zu schaffen! Sieht ganz danach aus, als ob er dort einbricht!« »Achtung, Peter! Er schaut zu uns!«
Doch die beiden Jungen hatten sich rechtzeitig weggeduckt. Ganz vorsichtig drückten sie einige Zweige zur Seite, um wieder freie Sicht zu bekommen. »Ich glaube nicht, dass er uns bemerkt hat«, stellte Peter erleichtert fest. »Dem Kerl möchte ich auch ungern näher begegnen!«