Bővebb ismertető
Es geschah in der Schwarzen Wustungron den Bauernwagen tief ausgefahren und schmal läuft der Weg durch flaches Wiesengelände. Manchmal steht schwarz im abendlichen Dämmern ein Waldstück neben ihm auf mit dünnen hohen Kiefernstämmen über graslosem, schwärzlichbraunem Boden. Weiter drüben den Bach, der dunkel und stumm durch die hie und da versumpfte Ebene schleicht, begleiten kurz gehaltene alte Korbweidenbäume, jetzt im schwimmenden Zwielicht anzusehen wie stämmige Mannskerle mit Riesenköpfen, die in langer Reihe durch die Wiesen wandern.Es ist sehr still und einsam um diesen Weg, auf dem ein Mann vorwärts hastet. Das letzte Dorf liegt schon eine Stunde hinter ihm, die nächste Siedlung ist ein Einödhof, wiederum einige Kilometer von der nächsten Ortschaft entfernt.Man nennt diese Gegend die Schwarze Wustung, und sie macht ihrem Namen alle Ehre, besonders heute an diesem düster verhangenen Herbstabend des Jahres neun-zehnhundertfünfundvierzig, da sich dicke dunkle Regenwolken schwerfällig über das flache Land wälzen. Bedrük-kung erfaßt den Mann unter ihrem lautlosen Drohen.Der zwischen Wiesen- und Felderbreiten schier verlorene Weg wird in der Nähe des einsamen Gehöftes zur Grenze und trennt Thüringen von Franken. Stall, Scheune und Haus stehen hart an der neuen Demarkationslinie - eigentlich läuft sie mitten hindurch: ein Wagenschuppen links vom Weg steht im Thüringischen, das Wohngebäude bereits in Bayern. Doch die alten Linden- und Ahornbäume