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I
Das Interview war abgedreht. Der Kameramann gab das Handzeichen Ende, der Tontechniker schaltete die Mikrofone aus und ließ die drei Filmleuchten erlöschen. Nach dem gleißenden Licht der Scheinwerfer blieb plötzlich eine bedrückende, fahle Beleuchtung übrig, an die sich das Auge erst wieder gewöhnen mußte.
»Das hätten wir!« sagte eine Stimme aus dem Hintergrund. »Streichen Sie diese halbe Stunde rot im Kalender an.«
Sie flogen in einer Privat-Boeing von Miami/Florida nach Nassau/Bahamas und hatten den weiten, in der Sonne silbern spiegelnden Ozean unter sich. Das Flugzeug war eine Sonderanfertigung: Eine mit allem Luxus ausgestattete Wohnung mit marmornem Badezimmer, einem Salon, einem Speiseraum, einem Schlafzimmer, zwei Büros, einer großen Küche und einem mit den modernsten und besten Geräten eingerichteten Operationsraum, den sich jede mittelgroße Klinik als Krönung gewünscht hätte. Auch das Personal war vollkommen: Zwei Ärzte — ein Chirurg und ein Internist —, eine Krankenschwester, ein Sekretär, zwei Stenotypistinnen, zwei Leibwächter, drei Diener vervollständigten neben der normalen 3-Mann-Crew im Cockpit die Besatzung der Boeing. Dabei handelte es sich nur um die ständig vorhandene Stammbesetzung. An Bord befanden sich immer Gäste, heute zwei Berater im diplomatischen Rang von Gesandten und zwei sehr wortkarge Herren, von denen einer eine Reederei besaß und der andere im Export tätig war.