VorwortLiebe Leserin, lieber Leser,es waraufregend fürmich, ais ich vorJahren die amerikanische studie von Mercedes Wilson entdeckte, die die Frage steiite: Gibt es einen Zusammenhang zwischen Natürlicher Empfángnisregelung, künstli-cher Verhütung und Scheidung, und wenn ja, weichen? Das Ergebnis ihrer Studie war: Jawohl, es gibt einen Zusammenhang, und zwar den Folgenden:Paare, die, mit welchem Mittei auch immer, verhüten, enden deutlich háufiger in Scheidung ais diejeni-gen, die das nicht tun, sondern ihre Ehe mit der Natürlichen...
VorwortLiebe Leserin, lieber Leser,es waraufregend fürmich, ais ich vorJahren die amerikanische studie von Mercedes Wilson entdeckte, die die Frage steiite: Gibt es einen Zusammenhang zwischen Natürlicher Empfángnisregelung, künstli-cher Verhütung und Scheidung, und wenn ja, weichen? Das Ergebnis ihrer Studie war: Jawohl, es gibt einen Zusammenhang, und zwar den Folgenden:Paare, die, mit welchem Mittei auch immer, verhüten, enden deutlich háufiger in Scheidung ais diejeni-gen, die das nicht tun, sondern ihre Ehe mit der Natürlichen Empfángnisregelung (NER) ieben.Ais mir klar wurde, was das bedeutet, war ich wie vom Biitz getroffen, wie jemand, der unerwartet in seinem Garten aufeine Ölqueiie stöBt! ich dachte an die vielen Tránen, an ali das Leid im Gefoige von Scheidungen, an die Scheidungswaisen und ihr Unglück!Und da heiBt es, mit der Natürlichen Empfángnisregelung könne man die Scheidungszahlen und damit das Leid der Menschen signifikant verringern? Konkrét und anschaulich:In einem Land wie Österreich betrug im Jahr 2007 die Scheidungsrate rund 48 %! Laut der genannten Studie würde diese Zahl auf etwa 3 % sinken, in Verbindung mit religiöser Praxis sogar noch tiefer? So-gar wenn die Zahlen ungenau sein sollten, wáre dies kaum der Rede wert und es wáre sinnlos, wegen einiger Prozente auf oder ab zu streiten! Auch wenn die Scheidungsrate mit NER nicht nur 3 %, sondern doppelt so hoch wáre: Das Ergebnis wáre immer noch eine Sensation, eine groBe, ganz groBe Hilfe für die Menschen! Man denke nur: Hinter den trockenen Zahlen eine Flut von nicht geweinten Tránen von Frauen, Mánnern und eine groBe Schar von lachenden statt unglücklichen Kindern!Aufgeregt erzáhlte ich meine Entdeckung meinen Mitarbeitern im Referat für Ehe und Familie der Erz-diözese Salzburg und natürlich auch meinen bischöflichen Mitbrüdern Dr. Elmar Fischer (Vorarlberg) und Dr. Klaus Küngfst. Pölten), dem Familienbischof Österreichs.Aber dann dachte ich: Sensationell, mag sein, aber nur, wenn die Sache stimmt, wenn das Ergebnis der Untersuchung wahr istl Daher die Frage: Ist das, was da gesagt wird, wirklich wahr?" Daraus ergab sich der náchste Schritt: Es gilt die Meldung kritisch zu prüfen und das tun wir am besten dadurch, dass wir die Untersuchung in Európa wiederholenl
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