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Vorwort zur zweiten AuflageNachdem es dem Verlag Johann Ambrosius Barth in Leipzig trotz anfänglichsehr großer Schwierigkeiten gelungen ist, die zweite Auflage meines ersten Buches1)erscheinen zu lassen, ist er nunmehr daran gegangen, auch die zweite Auflageder elektroakustischen Wandler zu besorgen. Ihm dafür an dieser Stelle meinenherzlichsten Dank zu sagen, ist mir eine große Freude und angenehme Pflicht.An dem grundsätzlichen Aufbau der Theorie der elektroakustischen Wand-ler ist in der neuen Auflage nichts gegenüber der ersten Auflage geändert worden,doch sind alle Einzeldarstellungen der verschiedenen Wandlerprinzipe neu über-arbeitet und teilweise vollkommen neu gefaßt worden.Der dielektrische Wandler, der in der ersten Auflage etwas stiefväterlich be-handelt war, ist nicht unwesentlich erweitert und seinem Zwillingsbruder, demelektromagnetischen Wandler, etwas mehr angeglichen worden.Beim piezoelektrischen Wandler ist eine wesentliche Änderung eingetreten.Dieser Wandler ist von mir in der ersten Auflage meines Buches als polarisierterdielektrischer Wandler aufgefaßt. Es ist das Verdienst meines früheren Mit-arbeiters F. A. Fischer, den hierin liegenden Fehler aufgedeckt zu haben, undich bin ihm von Herzen dafür dankbar, daß ich jetzt in der zweiten Auflage meinesBuches diesen Irrtum richtig stellen kann.Der Abschnitt über die Zahl der verschiedenen Wandlerprinzipe ist voll-kommen neu gefaßt worden.In den Formelzeichen und Indexbezeichnungen mußte eine große Zahl vonVeränderungen vorgenommen werden. So unerwünscht dieses bei der Neuauflageeines Buches an sich ist, so notwendig war es in diesem Fall aus zwei Gründen.Zunächst einmal mußten die Bezeichnungen in meinen beiden Büchern der Schaltschemata1" und Wandler" vollkommen aufeinander abgestimmt werden,da der Inhalt dieser beiden Bücher sich so weitgehend ergänzt, daß ich heute,wenn ich von vorne beginnen könnte, überhaupt nur ein Buch schreiben, diesemden Titel Schwingungsgebilde" geben und in ihm die rein elektrischen, reinmechanischen und die in den Wandlern auftretenden kombinierten elektro-mechanischen Schwingungsgebilde behandeln würde. Zum zweiten sollten, wasursprünglich leider von mir versäumt war, die Bezeichnungen den deutschenDIN-Vorschriften soweit wie möglich angepaßt werden. Beides war bei der Fülleder zu bezeichnenden elektrischen und mechanischen Größen nicht ganz leicht,andererseits unbedingt notwendig, da die Schaltschemata" in vielen Punktendie Grundlagen für die Wandler" bilden.