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Jetzt wollen wir abrechnen, du Stinkhund!" schrie das Weib triumphierend, nachdem sie Rex in die Küchenecke gejagt hatte, und begann auf das hingekauerte Tier mit dem Ofenhaken dreinzuschlagen, bei jedem Hieb ihm verbissen seine Gewissensrechnung vorzählend: „Da hast du für den Braten! Da, für die gestrige Wurst! Da für die Truthennen!" — Der Hünd wand sich unter den niedersausenden Schlägen und leckte unter flehendem Winseln die Füsse seiner Herrin. — „Und da hast du für die Dachshunde, du dreckiger Bauernköter, damit du dir merkst, dass du von den herrschaftlichen Hündchen abbleiben sollst, du Aas! Und da, dass dich endlich einmal der Teufel hole!" Damit versetzte sie dem Hund einen solchen Schlag auf den Kopf, dass er aufheulte, das Weib mit gefletschten Zähnen ansprang, sie mitten in der Küche zu Boden riss und davonrannte. Sie stürzte ihm mit lautem Fluchgeschrei nach. Aber Rex war schon im nahen Dickicht der Flieder-und Akazienbüsche verschwunden. Er versuchte, obgleich arg zerschunden, mit dem letzten Rest seiner Kräfte ein besseres Versteck kriechend zu erreichen, als von der Küche her abermals gellendes Geschrei ertönte.
Die Wirtschafterin hielt den Stummen an den Zotteln fest und hieb erbarmungslos auf ihn ein. „Du niederträchtiger Wechselbalg! Du bist ja noch viel schlimmer als der räudige Hund. Deine
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