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VorwortAlle Macht der Phantasie!Unsere Kultur ist, wie jede Kultur, mit Scheuklappen ausgestattet. Viele kleine Götter, deren Macht nur daher rührt, daß wir sie nicht anfechten, lenken unsere Aufmerksamkeit von dem phantastischen Aspekt der Wirklichkeit ab. Die Scheuklappen versperren uns die Sicht. Wir erkennen nicht, daß es in unserem Universum noch eine andere Welt gibt, noch einen anderen Menschen in dem, der wir selber sind. Man müßte ausbrechen, wieder Barbar werden. Und vor allem Realist sein, das heißt, von dem Grundsatz ausgehen, daß die Wirklichkeit unbekannt ist. Wenn wir von den Kenntnissen, die uns zur Verfügung stehen, unumschränkt Gebrauch machten; wenn wir unvermutete Zusammenhänge zwischen diesen Kenntnissen feststellten; wenn wir den Tatsachen ohne alte oder neue Vorurteile ins Auge sähen; mit einem Wort: wenn wir uns gegenüber dem Wissen verhalten würden wie ein Fremdling, der die geltenden Regeln nicht kennt und sich ein-fadi bemüht zu begreifen, so würden wir neben dem, was wir gemeinhin Wirklichkeit nennen, immerfort das Phantastisdie entdedken.Im Grunde ist dies die Betrachtungsweise der Wissenschaft, sofern wir unter Wissenschaft nicht nur das verstehen, was die akademische Tradition des 19. Jahrhunderts unter dem Deckmantel der Aufklärung aus ihr gemacht hat, sondern alles, was unser Geist zu erforschen vermag, ohne das Ungewöhnliche geringzuschätzen, ohne das auszuschließen, was nicht in herkömmliche Normen zu passen scheint. Wir können11