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Vorwort
Die 94 Auflagen des inzwischen aus dem Verlagsangebot ausgeschiedenen Taschenatlas Die Erde haben die außerordentliche Beliebtheit und die permanente Nachfrage nach einem derartigen handlichen Kartenwerk erkennen lassen. Haack Kleiner Atlas „Die Erde", ein völlig neu konzipiertes und gestaltetes Werk, soll die dadurch entstandene Lücke schließen.
Haack Kleiner Atlas „Die Erde" enthält 110 Kartenseiten, 168 Seiten Register mit etwa 20 000 Namen und 132 Seiten mit statistischen Angaben. Ein alphabetisches Verzeichnis der in den Texten behandelten politischen Einheiten erleichtern das Nachschlagen und die rasche Information.
Die europäischen Länder sind in den Maßstäben von 1:3000000 bis 1:7 500000, die außereuropäischen in den Maßstäben 1:20000000 und 1:25 000000 dargestellt. Den Teilkarten eines jeden Erdteiles ist eine politische Erdteilübersichtskarte vorangestellt. Das Territorium jeder politischen Einheit ist auf den Karten durch eine besondere Farbe kenntlich gemacht worden. Die Namen dieser Einheiten heben sich durch die rote Farbe sehr deutlich von den anderen, schwarzgedruckten Namen ab. Eine Schummerung läßt die orographische Großgliederung der Erdoberfläche soweit hervortreten, wie sie zur Orientierung und als Bezugselement für die Namen und die Höhenangaben nötig ist.
Die statistischen Texte auf den Kartenrückseiten bzw. auf den zwischen die Karten eingefügten Seiten enthalten u. a. die deutsche und die landesübliche Namenform der politischen Einheit, Angaben über Fläche und Bevölkerung dieser Einheiten sowie die Namenformen und die Einwohnerzahl einiger der größeren Siedlungen. Einwohnerzahlen von Städten werden für viele Länder exakt aus Anlaß der Volkszählungen und nur als Schätzungen für die dazwischen liegenden Jahre ermittelt. Insoweit können gelegentlich die in Karte und Text angegebenen Daten geringfügig voneinander abweichen. Mit den Zusätzen „m. V." (mit Vororten) oder „Aggl." (städtische Agglomeration) sind Stadtgebiete ausgewiesen, die über die Grenzen der verwaltungsmäßig definierten Stadt im engeren Sinne hinausreichen. Eine für alle Länder der Erde zutreffende Vergleichbarkeit dieser Abgrenzungen ist nicht gegeben.
Das Namengut auf den Karten ist nach unterschiedlichen Gesichtspunkten behandelt worden. Für die Namen der politischen Einheiten ist die deutsche Form gewählt worden, ebenso für die eines großen Teiles der physischgeographischen Objekte. Dagegen ist bei den Siedlungsnamen, mit ganz wenigen Ausnahmen, die landesübliche Form beibehalten worden, sofern es sich um Länder mit lateinischem Alphabet handelt. Bei den anderen Ländern wurden die Namen nach eingeführten bzw. allgemein angewandten Systemen transkribiert bzw. transferiert. Von starken Abkürzungen, die sich aus den