Bővebb ismertető
Liebe Leserin, lieber Leser!
Als 1979 mein Geschichtenband >Zweiundzwanzig Zentimeter Zärtlichkeit< erschien, war ich trotz aller Bestseller-Ehren (und -Schmähungen), die mir seit rund zwei Jahrzehnten zuteil geworden sind, doch etwas skeptisch: Wird, so überlegte ich, meine >Ge-meinde< - und ich bin sehr stolz darauf, daß ich, wie mir der tägliche Posteingang beweist, wirklich eine >Gemeinde< habe! - die kleinen Geschichten aus einem Dritteljahrhundert ebenso gerne lesen wie meine dicken Romane? Ich hatte mächtig kalte Füße, kann ich Ihnen flüstern.
Zu meiner großen Überraschung und noch größeren Freude ist dann das Buch >Zweiundzwanzig Zentimeter Zärtlichkeit< ebenfalls ein Bestseller geworden, und alle meine Befürchtungen waren umsonst gewesen. Sie, liebe Leser, haben jenen ersten Geschichtenband begeistert aufgenommen. Dafür danke ich Ihnen sehr herzlich!
Was geschehen ist, gibt mir den Mut, hier nun eine weitere Auswahl von Geschichten aus fünfunddreißig Jahren mit dem Titel >Die Erde bleibt noch lange jung< folgen zu lassen. In die große Kiste voll aberhundert Storys, die ich als Reporter geschrieben habe, bin ich nochmals hinabgetaucht. Und bin wiederum fündig geworden. Wie im ersten Band meiner Geschichten geht es auch im zweiten um Recht und Unrecht, Hunger und Überfluß, Krieg und Frieden, um lustige und traurige, empörende und das Herz erhebende Ereignisse, um Revolutionen, um Menschen, die Menschen töten, und um Menschen, die Menschen helfen, um mächtige Politiker und um kranke Kinder, die beinahe elendiglich verreckt wären. Und weil ich doch fünfzehn Jahre lang Reporter einer großen Illustrierten und daselbst >das Mädchen für alles< gewesen bin, gibt's auch Muttertags- und Weihnachtsgeschichten sowie solche zu ähnlich erbaulichen Anlässen zu lesen.
Wiederum, wie beim ersten Band, liegen hier viele - natürlich sehr persönliche - Momentaufnahmen aus den vergangenen Jahren vor Ihnen, so, wie ich, der Reporter, sie gesehen und festgehalten habe. Es würde mich sehr glücklich machen, wenn sich aus den vielen Einzelaufnahmen so etwas wie ein Bild der Zeit, in der wir gelebt haben und leben, zusammenfügte.