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Dr. Joh. F. Koll - Die Erkennung, Beurteilung und Behandlung des Symptomatischen Hochdrucks [antikvár]

Die Erkennung, Beurteilung und Behandlung des Symptomatischen Hochdrucks [antikvár]

Dr. Joh. F. Koll, Prof. Dr. H. Sack

 
1. Allgemeiner Teil Kapitel 1 Technik der Blutdruckmessung Es liegt nicht in unserer Absicht, die verschiedenen Arten der Blutdruckmessung in Extenso abzuhandeln, wir beschränken uns viehuehr bewußt auf die in der Praxis geübte Methode der unblutigen Messung mittels Stethoskop, Blutdruckmanschette und Manometer, welche für unsere Fragestellungen völlig ausreichend ist. Wir gehen auf diese Methode etwas breiter ein, weil die Erfahrung zeigt, daß gar nicht selten Fehler gemacht werden, die durchaus vermeidbar sind. Es beginnt mit...
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1. Allgemeiner Teil Kapitel 1 Technik der Blutdruckmessung Es liegt nicht in unserer Absicht, die verschiedenen Arten der Blutdruckmessung in Extenso abzuhandeln, wir beschränken uns viehuehr bewußt auf die in der Praxis geübte Methode der unblutigen Messung mittels Stethoskop, Blutdruckmanschette und Manometer, welche für unsere Fragestellungen völlig ausreichend ist. Wir gehen auf diese Methode etwas breiter ein, weil die Erfahrung zeigt, daß gar nicht selten Fehler gemacht werden, die durchaus vermeidbar sind. Es beginnt mit der oft mangelnden Überwachung und Nacheichung der Quecksilbermanometer oder Tonometer, wobei vor allem letztere in regelmäßigen Zeitabständen kontrolliert werden sollten. Die Manschette muß eine Mindestbreite von 12 cm haben, da sonst Fehlmessungen auftreten. Bei der üblichen Meßmethode mit Anlegen der Manschette am Oberarm ist darauf zu achten, daß der Arm im Ellbogengelenk einen Winkel von etwa 160 Grad bildet. Bei stärker gebeugtem Arm entsteht ein Stau-überdruck, bei überstrecktem Arm kann sich die damit verbundene Spannung des Arterienrohres bei der Messung des diastolischen Druckes störend bemerkbar machen (D 5**). Der Blutdruckapparat muß ferner in Höhe des Herzens stehen, da sonst hydrostatische Differenzen auftreten. Bei Messungen am liegenden oder sitzenden Patienten dürfte diese Bedingung meistens erfüllt sein. Das Aufpumpen der Manschette soll rasch und zügig geschehen, da sonst infolge venöser Stauungen eine auskultatorische Lücke auftreten kann, auch staue man von vorn herein hoch genug (K 20, L 32). Anschließend senke man den Manschettendruck langsam und stetig, etwa 2—3 mm Hg pro Sekunde. Gleichzeitig wird die Ellenheuge auskultiert, wobei das Stethoskop nicht zu fest angedrückt werden darf. Der erste wahrnehmbare laute Ton gibt den systolischen Druckwert an. Der dia-stolisdie Wert ist erreicht, wenn die Töne leiser werden oder sofort völlig verschwinden (T3). *) Verweisung auf die Welreffende Stelle im Literalurverzeidinis. 1 Sack, Der symptomatische Hochdruck

Termékadatok

Cím: Die Erkennung, Beurteilung und Behandlung des Symptomatischen Hochdrucks [antikvár]
Szerző: Dr. Joh. F. Koll Prof. Dr. H. Sack
Kiadó: Ferdinand Enke Verlag
Kötés: Vászon
Méret: 160 mm x 250 mm
Dr. Joh. F. Koll művei
Prof. Dr. H. Sack művei
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