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Vorwort zur deutschen Ausgabe von Reimar LüstDieses ist ein aufregendes Buch. Nicht nur, weil einem bekannten Wissenschaftler eine verständliche und spannende Darstellung eines aktuellen Forschungsgebietes gelungen ist, sondern - wie mir scheint - wegen dreier ganz unterschiedlicher Aspekte: Hier werden die Kulturgeschichte, die Wissenschaftsgeschichte und unsere gegenwärtige Gesellschaftspolitik angesprochen.1.Das Buch behandelt ein Problem, das die Menschheit schon immer beschäftigt hat, nämlich die Frage nach dem Ursprung der Welt. In Mythos und Sage wird die Entstehung des Universums beschrieben, die ersten Kapitel der Bibel schildern die Schöpfung. Aber noch vor zwölf Jahren war es trotz mancher Hinweise von Seiten der Beobachtungen eine offene Frage, ob die Naturwissenschaftler von einem wirklichen Beginn in unserem Universum reden dürfen.Für einen Naturwissenschaftler kann nur das Gültigkeit haben, was er durch Beobachtungen von der Natur erfährt. Das Meßbare - und das bedeutet das Nachmeßbare -führt, geordnet durch ein theoretisches Verständnis, zum Weltbild des Naturwissenschaftlers sowohl im Mikrokosmos als auch im Makrokosmos.2.Daß wir heute im Jahre 1977 mit soviel größerer7