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Wake schwänzt die Schule
Wakefield Whiteoak rannte und rannte, sdineller und immer sdineller, bis er nidit mehr konnte. Er wußte nidit, warum er plötzlich schneller rennen mußte. Er wußte nicht einmal, warum er rannte. Als er sich außer Atem, mit dem Gesicht nach unten, auf den frischen Frühlingsrasen der Wiese warf, vergaß er vollständig, daß er überhaupt gerannt war, und lag, die Backe gegen das zarte Gras gepreßt, mit hämmerndem Herzen, ohne einen Gedanken im Kopf. Er war nicht glücklicher oder unglücklicher als der Aprilwind, der über seinen Körper fegte, oder das junge Gras, das unter ihm vor Leben zitterte. Er war einfach lebendig, jung und voll Verlangen nach heftiger Bewegung. Als er zwischen die diditen Grasspitzen hinuntersah, entdeckte er eine Ameise, die eilig lief und ein kleines weißes Ding trug. Er stellte seinen Finger vor sie und war neugierig, was sie wohl machte, wenn sie den Weg durch diesen großen, gefährlichen Turm versperrt fand. Ameisen waren bekanntlich hartnäckig. Vielleicht würde sie seinen Finger hinaufklettern und über seine Hand laufen. Nein, ehe sie seinen Finger berührte, bog sie scharf zur Seite und lief in eine neue Richtung. Wieder versperrte er ihr den Weg, aber sie wollte nicht den Finger erklettern. Er wurde hartnäckig. Die Ameise blieb standhaft. Gequält, ängstlich, immer noch das kleine weiße Bündel umklammernd, ließ sie sich nicht verführen oder drängen, auf menschlichem Fleisch zu laufen. Und doch waren Ameisen so oft über ihn gelaufen, wenn er es am allerwenigsten gewollt hatte! Einmal war sogar eine in sein Ohr gelaufen und hatte ihn fast verrüdit gemacht. In plötzlichem Ärger setzte er sich auf, faßte die Ameise zwischen Daumen und Zeigefinger und setzte sie fest auf seinen Handrücken. Die Ameise ließ