Bővebb ismertető
VORWORT
Jedesmal, wenn ein Christ die heilige Eucharistie mitfeiert, begegnet er ihr gleichsam von außen her: er hört die Worte des Priesters und die liturgischen Gesänge; er sieht den Fortgang der Zeremonien und Handlungen am Altare; auch, um sein eigenes inneres Mitgehen auszudrücken, bieten sich ihm liturgische Formen und Zeichen an. Doch ist das Äußere der Eucharistiefeier für uns nicht mehr ohne weiteres einsichtig und versperrt darum eher die Sicht auf das Innere des heiligen Geschehens, statt ihn freizulegen.
Weil die Formen der heiligen Feier in jahrhundertelanger, durchaus nicht immer gleichlaufender Entwicklung entstanden, öffnen sie nur dem den Blick auf das von ihnen umschlossene Geheimnis, der um ihr geschichtliches Werden weiß. War man darüber oft auf Vermutungen und nachträgliche Erklärungsversuche angewiesen, so hat die moderne Liturgiewissenschaft eine Menge neuer Erkenntnisse zutage gefördert. Besonders durch das Erscheinen von Prof. Dr. J. A. Jungmann's unübertrefflichem, zweibändigem Standardwerk «Missarum Sollemnia» wurden manche bis dahin vorgetragene Ansichten überholt oder deutlicher herausgestellt.
Diese neuen Einsichten auch den Laien zugänglich zu machen und so den Reichtum streng wissenschaftlicher Forschung in verständlichere Münze umzusetzen, ist das eine Anliegen dieses Buches. Es ist dabei hauptsächlich den Arbeiten des Innsbrucker Liturgiewissenschaftlers, Dr. J. A. Jungmann, verpflichtet. Das zweite und eigentliche Anhegen des Verfassers ergibt sich aus dem ersten: er möchte, daß die äußer-
" 1«
p:
^ -j I-V ¦
1 Vi;'
1 '
If' . ,1
U 1 i 1
d». 1 !
» t 'M
KV ' 1
1
, i ¦ .1
i»1. 1' t
Ei'i ' ' ¦ ^ • i