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der erste teil
ROSEN FÜR KARL MARX (Nach Otto Franke)
Als in Deutschland die Faschisten herrschten, als die Bücher von Karl Marx verbrannt wurden, als deutsche Arbeiter die roten Fahnen der Arbeiterklasse verstecken muß-• ten, mußte auch der Genosse Otto Franke, ein alter Kampfgefährte Wilhelm Piecks, die deutsche Heimat verlassen. Er verbrachte viele Jahre in London, in derselben Stadt, in der hundert Jahre früher Karl Marx gelebt und gearbeitet hat. Er schreibt darüber:
Am ersten Sonntag nach meiner Ankunft in London besuchte ich das Grab unseres großen Arbeiterführers Karl Marx. Eine deutsche Genossin, die ebenfalls nach London geflohen war, ging mit mir. Sie sagte: „Die Nazis1 haben meinen Mann im Konzentrationslager ermordet. Idh kann sein Grab nicht besuchen. Statt dessen werde ich nun recht oft2 zum Grab unseres Karl Marx gehen."
Wir kamen gemeinsam zu dein großen Londoner Friedhof. Der Friedhofspförtner führte uns zu dem Grab von Karl Marx. Das Grab ist sehr einfach und schmucklos, so, wie es Karl Marx gewünscht hat.
Auf dem weißen Grabstein lasen wir:
Karl Marx,
Geboren am 5. Mai 1818, gestorben am 14. März 1883
Nun stand' ich am Grab des Menschen, der die Arbeiterklasse in der Welt gelehrt hat, sich zu vereinigen und die Ketten der Ausbeutung zu zerbrechen.
Auch an meinen eigenen Vater Karl Franke erinnerte ich mich in dieser Stunde. Er hat zu den wenigen Menschen gehört, die 1883 den größten Sohn des deutschen
1 Nazi, pl Nazis (coKpameHHe ot Nationalsozialist) — HauHCT
2 recht oft — äobojii>ho nacTO