Bővebb ismertető
1Das Kloster Notre Dame Marie thronte auf einem Abhang über der Stadt - ein Teil von ihr und doch von ihr getrennt. Einer schützenden Festung gleich, bot es eine herrliche Aussicht über den sich dahinschlängelnden Fluß. Es schien, als ob die Granitmauern jedem das Eindringen unmöglich machten und auf das verfallene Schloß, das ihnen gegenüber, auf der anderen Seite des Flusses, eine ähnliche Stellung einnahm, mit spöttischer Verachtung hinübersahen, ein Bollwerk geistlicher Stärke.Man erzählte sich, sowohl das Kloster als auch das Schloß seien schon lange vor den Tagen des fröhlichen Königs François gebaut worden. François aber habe eine Zeitlang hier verweilt, als er bei einem Ritt den Fluß entlang darauf gestoßen sei. Schöne Bauten zogen ihn an wie schöne Frauen. Er hatte sich in das Schloß und die Mädchen der Stadt verliebt und ließ das Schloß ausbauen. Dann tändelte er mit den Frauen der Stadt, bis er, von beiden gelangweilt, weiterzog.Die Oberin des Klosters wies öfter darauf hin, daß es im Schloß nur Vergnügen und Sünde gegeben habe - und nun wäre es eine Ruine, ein Haufen Steine hier und die Reste einer Mauer dort, ein Platz, zu dem die Leute hinaufkletterten, um da oben ein Picknick zu genießen. Im vergangenen Jahr hatte sich ein Engländer beim Klettern über die Trümmer ein Bein gebrochen und mußte zu seinem großen Kummer, aber zum beträchtlichen Nutzen der Lefevres viele Wochen in der Auberge Lefevre verbringen. Jawohl, das Schloß stellte die Sünde und das Kloster die Tugend dar. Dies, so sagte die Oberin den Kleinen in ihrer Obhut, sei eine bedeutsame Lektion für alle, die von den Ruinen zu den soliden