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PROLOGCläre: Es ist schlimm, wenn man zurückgelassen wird. Ich warte auf Henry, weiß nicht, wo er ist, und hoffe, es geht ihm gut. Allein zurückzubleiben ist schlimm.Ich sorge dafür, dass ich immer beschäftigt bin. So vergeht die Zeit schneller.Ich gehe allein ins Bett und wache allein auf. Ich mache Spaziergänge. Ich arbeite, bis ich müde bin. Ich beobachte, wie der Wind mit dem Müll spielt, der den ganzen Winter unterm Schnee lag. Alles scheint einfach, wenn man nicht darüber nachdenkt. Warum v^rd die Liebe durch Getrenntsein stärker?Früher fuhren die Männer zur See, und die Frauen warteten zu Hause, sie standen am Ufer und suchten den Horizont nach dem winzigen Schiff ab. Nun warte ich auf Henry. Er verschwindet unfreiwillig, ohne Vorwarnung. Ich warte auf ihn. Jeder Augenblick des Wartens erscheint mir wie ein Jahr, wie eine Ewigkeit. Jeder Au-genbhck ist träge und durchsichtig wie Glas. Hinter jedem Augenblick sehe ich endlos aneinander gereihte Augenblicke warten. Warum ist er fort, und ich kann nicht mitkommen?Henry: Wie fühlt es sich an? Wie es sich anfühlt?Manchmal fühlt es sich an, als wärst du nur ganz kurz abgelenkt. Und mit einem Mal merkst du, dass das Buch, das du eben noch in-9-