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Im Dienstbotenraum des Hauses am Eaton Place Nr. 165 gab es sehr geteilte Meinungen über die Wahl Wiens für die Flitterwochen Miss Elizabeths. »Miss Elizabeth« hieß jetzt Mrs. Kirbridge. Sie hatte Mr. Lawrence Kirbridge an einem sonnigen Junitag im selben Jahr des Herrn 1908 geheiratet, aber der Dienerschaft fiel es noch immer sehr schwer, sie mit ihrem neuen Namen anzureden. Für Rose, das erste Hausmädchen, war Wien ein romantisches Paradies. Sie konnte sich deutlich vorstellen, wie Miss Elizabeth in den Armen ihres schönen neuen Geliebten leichtfüßig durch die Wälder wirbelte, während im Hintergrund ein verstecktes großes Violinorchester spielte, untermalt vom sprudelnden Rauschen der vorüberziehenden Donau, die im Mondschein tiefblau leuchtete. Mrs. Bridges, die Köchin, teilte diese Vision nicht.
»Ich würde meine Flitterwochen nicht unter lauter Ausländern verbringen wollen, das steht fest«, sagte sie entschlossen und sah dabei Mr. Hudson, den Butler, an. Dieser hatte sich einmal