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erstes kapitel
DIE ANKUNFT
An einem kalten Novembernachmittag des Jahres 1840 stapfte Hendrik Coornvelt, Kandidat der Heiligen Schrift und Sohn des Wollwebereibesitzers Ludwig Coornvelt, durch die leeren windigen und feuchtschmutzigen Straßen seiner Heimatstadt Leiden nach der Witte Poort, in der Absicht, vor dem Gasthaus ,Wapen van Amsterdam' auf die vom Haag kommende Hälb-vier-Uhr-Post zu warten, auf den seiner Schnelligkeit wegen weit und breit berühmten Wagen der Firma van Gent Loos, der die Entfernung von der Residenzstadt nach der Gelehrtenstadt in der unglaublich kurzen Zeit von einunddreiviertel Stunden zu bewältigen imstande war.
Der junge Pfarramtskandidat trug über seinem engen dicht zugeknöpften Rock aus schwarzem Tuch einen sehr glänzenden und sehr hohen Hut und eine breite schwarze geschlungene Halsbinde, die seine weit auseinanderstrebenden Vatermörder nur zum Teil zu bändigen vermochte; in seinen schwarz-behandschuhten Händen hielt er den mit rundem Elfenbeinknopf gezierten Stock, ein Sinnbild männlicher Würde, ohne welches kein junger Mensch aus gutem Hause auf die Straße zu gehen pflegte.
Obgleich ein verräterischer Wind von Nordost her blies und er vor einigen Wochen eine unangenehme Entzündung am rechten Ohr durchzumachen gehabt hatte, war er ohne Mantel
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