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Luigi Coletti - Die frühe Italienische Malerei I. [antikvár]

Die frühe Italienische Malerei I. [antikvár]

Luigi Coletti

 
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1 V: ¦ ' i ' ! ' 1 ','1 ' íAli'l'nV i'; n\' ' |'.V ^¦ ' '' ^ •¦¦rf ¦'i" r. , DIE EINHEIMISCHE KUNSTSPRACHE (IL „VOLGARE" ' FIGURATIVO) ITALIENS Römische und Benediktiner- Kunst I n aller Zerspaltenheit und Unruhe des zehnten Jahrhunderts und der dadurch verursachten zeit-weihgen Schvpächung des Papsttums ervsfeist sich eine Lebenskraft des Bürgergeistes in Rom, die in einer unabsehbar weit zurückreichenden Uberlieferung wurzelt: alles in allem ist das die Beständigkeit einer zwar in einer stürmischen Entwickelung begriffenen, aber ihre scharf ausgeprägten Charakterzüge wahrenden Lebensform. Es wird niemand verwundern, gleiche Beständigkeit in den Typen der Kunstsprache zu finden. Sicherlich hatten die griechischen und syrischen Päpste, die einander im siebenten und achten Jahrhundert folgten, Gebräuche von orientalischem Geschmack eingeführt und sowohl wirtschaftUch als kulturell für einen stärkeren Verkehr und Austausch mit ihren Heimatländern (die doch bereits zum Teil unter islamischem Einfluss standen) gesorgt. Sicheriich hatte jene Richtung neue Nahrung erhalten durch die Überflutung mit griechischen Flüchtlingen in der Bilderstürmerzeit (wenn es auch wahrscheinlich ist, dass diese vorwiegend dem Klosterleben entstammende Einwanderung eher Inseln als Strömungen gebildet hat). Später haben zweifellos die zahlreichen Besuche und Hofhaltungen der Ottonen, vor allem Ottos III., der zur Hälfte griechischen Blutes war, nordische Gebräuche und Neigungen und, mittelbar, auch orientalische nach Rom gebracht. Aber neben den beiden Gegebenheiten, zwischen denen, nach einer gewissen modernen Geschichtsauffassung, sich der gesamte Entwicklungsgang der mittelalterlichen Kunst abspielen würde, der byzantinischen Kunst und der nordischen Kunst, gibt es noch ein Drittes, das keineswegs bloss vermittelt, sondern durchaus selbständig ist: die römische Tradition. Diese, wenn sie auch durch manche Zeitstrecken erstarrt zu sein scheint, lebt, wie eine verborgene Ader, und zwar mit solcher Formkraft, dass sie sich die Elemente aneignet und angleicht, von denen sie sich nährt. Und was für Rom gilt, gilt für Italien: Beweis genug das Städtewesen, eine durchaus willentliche, ursprüngliche oder, besser, erneuernde Schöpfung italischen Geistes.

Termékadatok

Cím: Die frühe Italienische Malerei I. [antikvár]
Szerző: Luigi Coletti
Kiadó: Franz Deuticke
Kötés: Vászon
Méret: 240 mm x 260 mm
Luigi Coletti művei
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