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Roberto Bartolini - Die Galerie der Uffizien [antikvár]

Die Galerie der Uffizien [antikvár]

Roberto Bartolini

 
DER PALAST DER OFFIZIEN Elegantes Gebäude manieristischen Stils (siehe Tafel in Farben), das zwischen zwei Flügeln den engen und langen UiHzien-Platz ein-schliesst. Der Palast war für Cosimo I gebaut worden und sollte seine Gerichts- und Administrationsräume enthalten. Der Bau war im Jahre 1559 von Vasari begonnen und im Jahre 1585 von Buon-talenti und Alfonse Parigi zu Ende geführt worden. Der Palast, gegen den Lungarno geschlossen, zeigt eine Reihe von Bögen und Architraven, erstreckt sich in weiten Öffnungen und verlängert die...
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DER PALAST DER OFFIZIEN Elegantes Gebäude manieristischen Stils (siehe Tafel in Farben), das zwischen zwei Flügeln den engen und langen UiHzien-Platz ein-schliesst. Der Palast war für Cosimo I gebaut worden und sollte seine Gerichts- und Administrationsräume enthalten. Der Bau war im Jahre 1559 von Vasari begonnen und im Jahre 1585 von Buon-talenti und Alfonse Parigi zu Ende geführt worden. Der Palast, gegen den Lungarno geschlossen, zeigt eine Reihe von Bögen und Architraven, erstreckt sich in weiten Öffnungen und verlängert die Szenerie der Piazza della Signoria, indem er Palazzo Vecchio mit dem Arno verbindet. Der Palast der Uffizien, letzte Schoepfung im Stil « postmichelangiolo », war nach der Architektur der Laurenzia-nischen Bibliothek geschaffen worden, wenn auch hier die plastische Spannung, die für Michelangiolo so typisch war, ins Lineare und Dekorative abgeleitet wurde. Die Skulpturen, die wir in den Nischen der Säulen längs des Bogenganges sehen und die berühmte Toskaner darstellen, sind im vergangenen Jahrhundert geschaffen worden. Zu den bemerkenswertesten gehören die Skulpturen des S. Antonino von Giovanni Dupré (1854) und Niccolb Machiavelli von Lorenzo Bar-tolini (1846). Auf der Seite des Palastes, längs der Via della Ninna, sowie in den Erdgeschossen der UfEzien, sind wichtige Reste der romanischen Kirche von San Piero Scheraggio sichtbar, die im Jahre 1068 eingeweiht worden war. Bei Erstellung des Palastes wurde diese Kirche eingebaut. Die Kirche war einst Sitz des Gemeinderates, dort wurde die Volksreform von Giano della Bella (1292) verkündet und dort sprachen zur Öffentlichkeit Dante und Boccaccio. Bevor wir zum rechten Flügel der Uffizien gelangen, finden wir das Gebäude der Münzprägung, von dem aber nur das Erdgeschoss übriggeblieben ist. Zwischen diesem Gebäude und dem Anfang des rechten Flügels des Bogenganges öffnet sich unter dem Bogen von Via Lambertesca die Porta delle Suppliche, eine originelle Architektur von Bernardo Buon-talenti, überragt von einer Büste Cosimos I, die Giovanni Bandini zugeschrieben wird. Wir gehen in der Via Lambertesca weiter und finden auf der linken Seite die Häuser der Pulci, wo jetzt die Akademie der Georgofilen ihren Sitz hat. Es ist dies eine der ältesten Institutionen für das Studium der wirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Wissenschaften. Gegenwärtig haben im Palast der Uffizien das Staatsarchiv, sowie die Galerie der Uffizien ihren Sitz. Zum Staatsarchiv gelangt man durch eine der letzten Türen des linken Bogenganges. Es enthält die Sammlung der Dokumente über die Geschichte von Florenz und von der Toskana, vom Beginn bis zur '.-'it- '.M -•Vi ( Í l'r ¦m m

Termékadatok

Cím: Die Galerie der Uffizien [antikvár]
Szerző: Roberto Bartolini
Kiadó: Becocci Verlag
Kötés: Varrott papírkötés
Méret: 120 mm x 190 mm
Roberto Bartolini művei
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