Bővebb ismertető
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Das Museum der Bildenden Künste ist die größte und eine der bedeutendsten öffentlichen Kunstsammlungen Ungarns. Es kommt ihm auch unter den großen Museen Europas ein Platz von Rang zu, die weltberühmten Stücke seiner Sammlung zählen zu den hervorragenden Schöpfungen der Kunstgeschichte. Die Ausstellungen des Museums, die wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Tätigkeit seiner Mitarbeiter spielen eine bedeutende Rolle im Leben der ungarischen und internationalen Kunst und Wissenschaft. Die Zahl der Besucher beläuft sich alljährlich auf nahezu 400 ODO.
Das mächtige Gebäude des Museums schließt eine Seite des vor der Jahrhundertwende ausgestalteten Hősök tere (Heldenplatz) harmonisch ab. Die Pläne zum Gebäude lieferten Albert Schickedanz und Fülöp Herzog. An dem klassizistischen Gebäude klingen Architektur der Antike und der Renaissance an — ähnlich wie an anderen europäischen Museen des 19. Jahrhunderts. Das Gebäude ist eines der spätesten Bauwerke des Historismus in Ungarn. Das 1906 eröffnete Museum beherbergt die wichtigste Sammlung europäischer Kunst auf dem Gebiet Ungarns. Die Schätze der ungarischen Kunst werden in der 1957 gegründeten Nationalgalerie gepflegt und aufbewahrt. Zuerst ist das Material des 19. und 20. Jahrhunderts, dann — im Jahre 1974 — die Sammlung der alten ungarischen Malerei und Bildhauerei in die Sammlung der Nationalgalerie überführt worden. Das Museum der Bildenden Künste besteht in erster Linie aus der Sammlung europäischer Malerei, Plastik und Graphik vom Mittelalter bis zur Gegenwart, außerdem aus zwei bedeutenden archäologischen Sammlungen, der ägyptischen und der griechisch-römischen. In Dauer- und Sonderausstellungen wird das reiche Material der Galerie Alter Meister, der Abteilung für alte Skulpturen, der Sammlungen moderner Malerei und Bildhauerei und der Graphischen Abteilung vorgestellt. Die Gründung des Museums der Bildenden Künste wurde durch das sogenannte Millenniumsgesetz im Jahre 1896 beschlossen, als das Land in den verhältnismäßig friedlichen Jahren der Österreichisch-Ungarischen Monarchie sein tausendjähriges Bestehen feierte. Die Geschichte der Sammlung beginnt aber lange vor dieser Gründung: Die Schätze des Budapester Museums stammen nicht aus den Privatsammlungen der Herrscher des Landes, wie die Galerien von Dresden, Wien, Paris oder Leningrad; aus den Kunstsammlungen der ungarischen Könige ist kein einziges Stück erhalten geblieben. Die Bilder, die am Ende des 18. Jahrhunderts den Budaer königlichen Palast schmückten, stammten aus den Wiener kaiserlichen Sammlungen und waren Geschenke der Kaiserin Maria Theresia; vorher hatten sie den Preßburger Palast geschmückt. 1848/49 ging laut Verfügung des Reichsverwesers Lajos Kossuth ein Teil dieser Sammlung in den Besitz des ungarischen Staates über und wurde aus der Wohnung des Kammerpräsidenten ins Ungarische Nationalmuseum überführt. Diese