Bővebb ismertető
D
„Wirken auf das Eine, Wesentliche hin . . . den Menschen in seinem zeitlosen Bestand, erfaßt durch seine vielen Seinsmöglichkeiten."
ie Geburt der Helena, entstanden im Jahre 1938 und zuerst veröffentlicht in einer niederländischen Zeitschrift für klassische Philologie, stellt den ersten Schritt des Verfassers dar, sich der griechischen Mythologie auf jenem Wege zu nähern, den er zur griechischen und römischen Religion in seinem „Apollon" und „La religione antica nelle sue linee fondamentali" betrat. Zeitlich fällt diese Schrift sogar vor den Versuch der genaueren Begriffsbestimmung: „Was ist Mythologie?", der zum ersten Kapitel der deutschen Ausgabe des Buches über die antike Religion wurde. Wiederveröffentlicht wird sie im Hinblick auf den weiteren humanistischen Leserkreis, der von ihr durch den Briefwechsel mit Thomas Mann über Romandichtung und Mythologie Kenntnis erhielt. Andererseits würden wohl die humanistischen Aufsätze des Verfassers, die in den Jahren 1943-1945 in nicht-philologischen Schweizer Zeitschriften erschienen sind, den Philologen unbekannt bleiben. Vor dem Verfasser aber schwebt als Ideal die Zurückführung auch der spezialsten altertumswissenschaftlichen Forschung zum menschlich Wichtigen, im Sinne der als Motto vorausgeschickten Worte. Sie tönten ihm aus jener humanistischen Jugend entgegen, an die der Brief gerichtet ist, welcher die Reihe dieser kleinen Schriften abschließt. Sie machen ein längeres Vorwort überflüssig und sollen hier auch als Widmung stehen. jr jr