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1. KapitelDIE KRISIS IN "WISSENSCHAFT UND INTELLEKTWissenschaftlicher Fortschritt führt zu SelbstzerstörungDie persönlichen Bedürfnisse des Menschen spornen seine Erfindungsgabe an. Jedes Bedürfnis, das ihm bewußt wird, zieht Erfindungen nach sich. Die erstaunlichsten Wunder der Natur ergeben sich dem, der sie erforscht. Der Mensch von heute kann weder den wohltuenden, noch den üblen Ergebnissen wissenschaftlicher Tätigkeit entrinnen. Deren rapider und augenfälliger Fortschritt hat zu Folgen geführt, die manchen Menschen zum Heil, andern aber zum Verhängnis geworden sind. Da hört der eine den andern sprechen, obgleich jener zweihundert Meilen von ihm entfernt und nur durch einen dünnen Draht oder eine unsichtbare Welle mit ihm verbunden ist; sie danken es der Erfindungsgabe von Wissenschaftern und dem Schaffen der Ingenieure. Ein anderer wird durch ein in unverantwortlicher Schnelligkeit daherrasendes Auto getötet, auch dies letztere dank dem Denken und Schaffen jener.Die hochentwickelte Denkfähigkeit des Menschen, wie sie uns in den großen Wissenschaftern unserer Zeit entgegentritt, ist etwas, das unsere höchste Achtung herausfordert und verdient. Ihre peinlich genauen Forschungsmethoden und ihre sorgfältig durchdachten Beobachtungen sind bewunderungswürdig; ihre skeptische Einstellung ist wertvoll und sicher an ihrer Stelle notwendig. Wir gehören nicht zu denen, welche die kulturellen und wissenschaftlichen Taten des Verstandes verachten und nur das mystische Wirken der Intuition verherrlichen. Wir haben nicht das Verlangen, die Wun-