Bővebb ismertető
Die katechetische Diskussion ist zur Stunde ungemein bewegt. Sie ist es streng genommen nicht erst in unseren Tagen; vielmehr gilt diese Feststellung eigentlich ohne Unterbrechung für alle Jahrzehnte unseres Jahrhunderts. Wer geglaubt hätte, mit den neuen Glaubensbüchern als Frucht der kerygmatischen Erneuerung sei die katechetische Aufgabe gelöst, der hätte die Dynamik der einmal ausgelösten Bewegung verkannt. Sie hat ja auch die Einsicht neu ins Bewußtsein gehoben, daß Katechese und Kate-chetik eine immerwährende Aufgabe in der Kirche darstellen, eine Aufgabe, welche nie endgültig, sondern immer nur für die jeweilige geschichtliche Stunde gelöst zu werden vermag. Es gehört zum Wesen des kirchlichen Dienstes, daß er sich beständig an gewandelte Verhältnisse anpassen muß. Doch wer von uns hätte den Mut, die Überzeugung auszusprechen, wenigstens die geforderte zeitgültige Lösung des katechetischen Problems sei nun für unsere Generation geglückt?
Liturgische Bewegung und biblisch-kerygmatische Erneuerung haben einen tiefgreifenden Gestaltwandel in der Glaubensunterweisung bewirkt. Je klarer die echten Quellen der Glaubensverkündigung durch die innerkirchliche Reform hervortraten, desto dringlicher erhob sich die Frage, wie die neugewonnene Glaubenswirklichkeit in der Katechese den Menschen unserer Tage erreichen kann. Die liturgische und die kerygmatische Bewegung haben die existential-anthropologische Besinnung auf den Plan gerufen. Nun liegt das treibende Motiv der katechetischen Erneuerung in der Sorge, wie die Botschaft des Glaubens unserer weithin entchristlichten Welt in einer Form gekündet