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Die20:80-Gesellschaft
Weltenlenker unterwegs zu einer anderen Zivilisation
«Die ganze Welt verändert sich in eine Veränderung hinein, w^ie sie früher einmal war in einem früheren Leben.»
'Werner Schwab in seinem Nachlaß-Stücli « Hochscfjwab »
Träume von Weltformat sind im Fairmont-Hotel von San Francisco zu Hause. Es ist Institution und Ikone, Luxusherberge und Legende der Lebenslust. Wer es kennt, nennt es nur respektvoll «The Fairmont», wer darin wohnt, hat es geschafft.
Wie eine Kathedrale des Wohlstands thront es auf dem Nob Hill über der gerühmten «City», ein kalifornischer Protzbau der Superlative, eine selbstvergessene Mischung aus Jahrhundertwende und Nachkriegsboom. Besucher überfällt die Blicksucht, wenn sie im gläsernen Lift außen am Hotelturm ins Crown's Room Restaurant entschweben. Da öffnet sich das Panorama auf jene schöne neue Welt, in die sich Milliarden Menschen hineinträumen: Von der Golden-Gate-Brücke bis zur Hügelkette von Berkeley glänzt ein unendlich scheinender Mittelstandsreich tum. Zwischen den Eukalyptusbäumen blitzen die Swimmingpools der einladend großzügigen Häuser im milden Sonnenlicht, in fast jeder Einfahrt parken mehrere Fahrzeuge.
Das Fairmont markiert wie ein kolossaler Grenzstein die Schnittstelle zwischen Moderne und Zukunft, zwischen Amerika und dem pazifischen Raum. Am Abhang vor dem Hotel leben dicht gedrängt mehr als hunderttausend Chinesen, weit hinten grüßt die Heimstatt der Computer-Revoludon, das Silicon Valley. Kaliforniens Katastrophengewinnler des Erdbebens von 1906, US-Weltkriegsgeneräle, die Gründer der