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Die bleiche Februarsonne schien trübe über der Stadt, die der Frost zu Reglosigkeit gehammert halté, Der Wind wirbelte scharfkörnigen Pulverschnee auf und fegte ihn in Wölkchen durch die leeren Strassen. Die Elektrischen blieben in Schneewehen stecken; die wenigen Passanten gingen eingemummt, geduckt - kleine schwarze Punkte in dem weiten weissen Raum, die die Leere der Strassen und die Erstarrung der Stadt nur noch betonten. Es war der erste Nachkriegswinter, und er war erbarmungslos und hart, die Feuilletonisten nannten Bratislava einen Eispalast aus dem Márchen, und es war kein frohes Márchen. Das Eis auf der Donau stöhnte und krachte und brach auf mit wahren Explosionen, die an den Krieg erinnerten. Aber über der Brücke wehten Fahnen, der Wind bog die Masten und liess das neue Fahnentuch knattern, und die bereiften Eisentraversen schimmerten in der blassen Sonne fröhlich und feierlich. Ein untersetzter Kapitán mít rőtem, frostgegerbtem Gesicht stand stramm und erstattete Meldung, in Frost und Wind, der Wind riss ihm die Worte vom Munde und trug sie klirrend durch die eisernen Traversen der neuen Brücke davon. Es war ein gewöhnlicher Kapitán der Sowjetarmee, auf seinen vorstehenden Backenknochen war die Haut vom Frost dunkelrot, fast schwarz gebrannt, er hiess Karpusenko und hatte schon viele Brücken gebaut, hatte