Bővebb ismertető
Vorwort.
Vor einer Reihe von Jahren habe ich das System der Gottesbeweise im Rahmen des Werkes „Die Wahrheit des Christentums" entwickelt. Bei dieser Darstellung glaubte ich zunächst stehen bleiben zu können. Nur den entropologischen Gottesbeweis habe ich in den späteren Auflagen fallen lassen. Aber eine dauernde Befriedigung ergab sich nicht. Mit zunehmender Stärke regten sich gewisse Fragen und Zweifel, die gerade die Grundprobleme der Beweise betrafen. Seit langem hat es mich deshalb gedrängt, die Gottesbeweise noch einmal aufzunehmen und ihre Probleme von Grund auf noch einmal zu durchdenken. Als ich die Aufgabe in Angriff nahm, war meine Gesamteinstellung kritischer als früher. Zwar blieb das Ziel in erster Linie der positive Autbau, aber die Untersuchung sollte zugleich eine ernste Nachprüfung der Grundlagen der Gottesbeweise sein. Es handelte sich nicht etwa nur darum, die traditionellen Beweismomente noch deutlicher und schärfer herauszuarbeiten, sondern es sollte ernstlich und mit kritischer Schärfe die Frage erwogen werden: Sind diese ganzen Gedankengänge überhaupt haltbar und genügend begründet? Und wenn das Ganze als solches der Prüfung standhält, ist nicht wenigstens in den Teilgedanken manches, was preisgegeben, geändert oder anders unterbaut werden muß? Bei solcher Einstellung sieht man deutlicher Lücken und Schwächen. Die Absicht aber ging nicht dahin, das Wankende, so gut es eben angeht, zu stützen, sondern Grundsatz war, das unzulänglich Begründete möglichst auszuscheiden oder doch klar als solches zu bezeichnen. Das Wesentliche ist dabei stehen geblieben. Immerhin ist manches aufgegeben worden, was als altüberliefertes Gedankengut geschätzt wird und von mir selbst früher festgehalten worden