Bővebb ismertető
Das Gesicht kommt aus dem Verhüllten und geht ins Verhüllte, - auf dem Wege von einem Verhüllten zum anderen Verhüllten gibt es sich zu erkennen, aber nur so, wie einer sich zu erkennen gibt, der unterwegs ist, also nebenbei und nicht vollständig.
Das Menschengesicht ist viel mehr Gott hingehalten als den Menschen, es ist zuallererst Antwort an Gott, es antwortet dem Schöpfer. Diese Antwort geschieht im Schweigen. Alles im Gesicht richtet sich darnach. Das i
Gesicht ist nur in dem Maße laut und deutlich zu den Menschen hin, als die Antwort an Gott, das Schweigen ?
zu Gott hin, es erlaubt. Die Deutüchkeit und Lautheit I
zudenMenschenhinist diesem Schweigen untergeordnet.
Von diesem Schweigen, von dieser Ruhe her, beginnt jedesmal die Antwort, die Bewegung zu den Menschen hin. Die Bewegung zu den Menschen hin bekommt dadurch etwas Ursprüngliches, sie ist immer wie zum erstenmal getan. Da die Bewegung an der Ruhe ent- 1'
springt, so weiß sie hier eher, was wirklich Bewegung ff
ist, als dort, wo es nichts anderes gibt als Bewegung, wo fr
das Gesicht aus nichts anderem besteht.
Nicht ohne Zittern wagt es der Mensch, ein Gesicht anzusehen, denn es ist zuallererst dazu da, um von Gott angesehen zu werden. Ein Menschengesicht anzusehen: es ist, als wolle man Gott kontrollieren. Ein Menschengesicht anzusehen, da Gott es ansieht, -
15