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EINFÜHRUNG
Zwischen Himmel und Meer, getränkt von Sonne und salziger Flut, tauchen, seltenen Perlen gleich, übers Meer verstreut die Inseln Griechenlands auf. Kleine und große, mit Städten an den Küsten und im Inneren, oftmals noch durch Burgen befestigt, mit kleineren weißgekalkten Dörfern, mit Patrizierhäusern und einfachen Häuschen, mit ansteigenden gepflasterten Gassen, mit Weinbergen und Ölbäumen, Windmühlen und zahllosen Kirchen und Kapellen, strahlen sie freigebig ihren Zauber aus und locken den Griechenlandfahrer, sie kennenzulernen.
Es ist schwierig, die Schönheit der Inseln zu beschreiben mit ihrer uralten Geschichte, den Überresten der Monumente aller Epochen, den Mythen, die an die Vergangenheit anknüpfen und auf Schritt und Tritt lebendig werden. Jede Insel hat auch noch ihre besondere Geschichte. «Griechenland stützt sich auf's Meer», hat der große griechische Dichter Odysseas Elytis geschrieben. Der Boden Griechenlands wird zu drei Vierteln vom Meere benetzt, aber nur ein Fünftel davon, ungefähr 25.000 qkm, sind Inseln. Ihre Zahl überschreitet, die kleinen Eilande eingerechnet, dreitausend. Doch nur 167 sind bewohnt.
Die meisten der Inseln liegen im Raum des Ägäischen Meeres und gliedern sich in neun Gruppen. Im Süden erstreckt sich Kreta, die größte aller Inseln; im Mittelpunkt - Im Herzen der Ägäis etwa - liegt eine Gruppe von kleinen und großen Inseln, die Kykladen. Im Südosten zieht sich ein weiterer Inselkomplex hin, der Dodekanes; etwas nördlicher die Inseln der Östlichen Ägäls und noch welter nördlich vor der 2 Küste Thrakiens die Inseln der Nordägäis. Nahe
den Küsten des mittelgriechischen Festlands liegt eine weitere große Insel, Euböa, und nordöstlich davon lagern die Sporaden. Zwischen dem Peloponnes und Attika schließlich liegen die Inseln des Saronischen und des Argolischen Golfs.
Den Westküsten des Landes vorgelagert sind die Ionischen Inseln, die landschaftlich und kulturell eine große Vielfalt bieten.
Zusammen mit den Ionischen Inseln werden auch die südlich des Peloponnes gelegenen Inseln Kithira, Antikithira und Elaphönnissos behandelt.
Hauptausgangspunkte für Inselreisen sind Athen, von dem aus zu vielen Inseln Flugverbindung besteht, und Piräus. Von diesem fahren die Schiffe ab zu den Inseln des Saronischen und des Argolischen Golfes, zu den Kykladen, nach Kreta und dem Dodekanes, zu den Inseln der Ost- und Nordägäis und nach Kithira, während der Verkehr nach den Ionischen Inseln von Patras und Igoumenitsa ausgeht.
Die malerischen Landschaften der Inseln, ihr mildes Klima, die schönen Küsten und Strände sowie die Fülle von Sehenswürdigkeiten ziehen zahllose Besucher an, die dort interessante und erholsame Ferien verbringen können.
Dieses Buch will ein Hilfsmittel sein, das es dem Besucher ermöglicht, sich mit einem raschen Blick nicht nur über die historische Vergangenheit der Inseln, sondern auch über ihr modernes Gesicht zu informieren, damit er um so besser die Sonne und das Meer und die einzigartigen Naturschönheiten, aber auch das Leben unter gastfreundlichen Menschen genießen kann.