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Griechische InselnVorwort des VerlagesGriedienland ohne die Inseln madit gar kein Bild in der Seele: Hier ist erst der Sdilüssel zu allem. So kann man guten Gewissens Goethes Wort aus der >Italienisdien Reise.<, Italien ohne Sizilien mache kein Bild in der Seele, variieren. Das Weltauf-geschlossene, das von Anfang an den griechischen Geist kennzeidinet, ist eine Inseltugend. Die Inseln lockten den Griechen schon früh hinaus aufs Meer, wo er sich mit anderen Völkern auseinanderzusetzen hatte. Sie bildeten zudem die natürliche Brüdte zwischen Asien und Europa, zwischen kleinasiatischem und festländischem Griechentum.Für den heutigen Besucher ist der Reiz der Inseln ein zweifacher. Sie versprechen dem Ruhe und Erholung Suchenden - nur wenige Flugstunden von seinem Zuhause entfernt - eine von der modernen Technik nodi wenig berührte eigenständige Stadt- oder Dorflandschafl fast orientalischen Gepräges, die ihn dem Gewohnten enthebt, ihm in den nahen Buchten und Stränden reichlich Möglichkeit zum Baden in Wasser und Sonne bietet, über gute und preiswerte Unterkünfte verfügt und durch ein Klima ausge-zeidinet ist, dessen sommerliche Hitze der Meerwind mildert, so daß auch der Wanderer auf seine Kosten kommt.Wer darüber hinaus den Urlaub im ägäischen Licht dazu benutzen will, an Erfahrungen reicher zu werden, wem an der lebendigen Begegnung mit den Kulturen gelegen ist, die seit mehreren Jahrtausenden hier entstanden und von denen unsere eigene Welt ihren Ausgang nahm, der ist auf den griechischen Inseln am denkbar günstigsten Ort. Er trifft hier ebenso auf Funde prähistorischer Zeit wie auf jene berühmten frühbronze-zeitlichen Kykladen-Idole, die uns so modern anmuten. Er findet Reste mykenischer Siedlungen ebenso wie Tempel, Märkte und Gymnasien aus der Zeit des klassischen Griechentums. Kostbare Stücke in den Museen zeugen von der Bedeutung der Inselkeramik über viele Jahrhunderte hin. Statuen, ofl von monumentaler Größe, weisen auf bedeutende Bildhauerschulen. Mandies Amphitheater, manches Bauwerk kam in römischer Zeit hinzu.Überall auf den Inseln stößt der in der Geschidite Bewanderte auf Zentren geistigen Lebens, die ihren Ruhm bis heute nicht eingebüßt haben. Delos, die größte Ausgrabungsstätte im ägäisdien Raum, war das ganze Altertum hindurch neben Delphi religiöser