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VORWORTvon Professor Dr. Hans DrieschDieses Werk erschien in der Zeit, als ich Karl Schurz-Professor an der University of Madison war, und so lernte ich denn den Eindruck, welchen es in seinem Ursprungslande machte, gleichsam an der Quelle kennen. Es bildete den Tagesgesprächsstoff, sowohl im Universitätsklub wie auch bei gesellschaftlichen Veranstaltungen und bei Unterhaltungen mit Studenten. Auch Leute, die sich noch nie mit der in Amerika im allgemeinen nicht sehr volkstümlichen Philosophie befasst hatten, lasen es; keiner tadelte es; auch, was ziemlich viel sagt, die Philosophen von Beruf lobten es.Woher aber kommt der ungeheuere äussere Erfolg dieses Buches - über hunderttausend Exemplare in den ersten Monaten? Gibt es doch viele gute Bücher, in der Philosophie und anderswo, die nicht annähernd diesen Erfolg haben; ja, eigentlich nur Werke der Literatur" im engeren Sinne des Wortes haben ihn gelegentlich, und auch sie nur selten.Manche Amerikaner schoben den Erfolg des Durant-schen Werkes auf den Titel: Hätte der Verfasser History (Geschichte) statt Story (Erzählung) gesagt, so, meinten sie, wäre der ganz grosse Erfolg ausgeblieben. So wäre also dieser Erfolg auf zwei Buchstaben gestellt gewesen.Es mag etwas Richtiges an solcher Auffassung sein, aber doch nur etwas Richtiges. Die eigentlichen Wurzeln des grossen und wohl für den Autor selbst überraschenden Erfolges liegen unseres Erachtens tiefer.Sie liegen zunächst einmal in dem Werk selbst. Dieses ist, trotz des französischen Namens des Verfassers, typisch amerikanisch oder meinetwegen angelsächsisch,XIII