Bővebb ismertető
Vorwort 'Bietet die Gruppé dem Menschen neue Chancen, seine inneren Probleme, seine soziale Ohnmacht und seine politische Ineffizienz zu überwinden? Diese komplexe Hoffnung treibt neben vielen anderen auch jene speziellen Initiativgruppen an, deren praktische Bemühungen der Verfasser in diesem Buch begleitet. Zwei Gruppén von jungen Eltern suchen nach einer Uberwindung typischer Zwánge und Abhángigkeiten in der Beziehung zwischen Eltern und Kindern, zwischen den Eltern selbst und innerhalb der einzelnen Gruppenmitglieder. Kann eine solche Gruppé eher emanzipatorisch wirken als die traditionelle Kleinfamilie? Kann sie einige von deren Hemmwirkungen vermeiden oder nachtráglich kurieren, oder ist sie wie diese nur wehrloses Erfüllungsinstrument übermáchtiger gesellschaftlicher Einflüsse? Eine andere Initiativgruppe arbeitet in einem Obdachlosen-Slum und versucht, diese von der Gesellschaft abgeschriebene soziale Randgruppe aufzurütteln und darin zu unterstützen, sich kritisch und mit geeigneten Mitteln gegen ihren verhángnisvollen Gettostatus aufzulehnen. Hat die Initiativgruppe Aussicht, die SündenbockStrategie unserer Gesellschaft gegenüber den sogenannten sozial Schwierigen ernsthaft zu durchkreuzen? Oder mufi sie etwa gar am Ende eben denjenigen gesellschaftlichen Mechanismen selbst anheimfallen, die zu bekampfen sie ursprünglich ausgezogen ist? In diesem Buch muÉ der Verfasser bekennen, dafí er die aufgeworfenen Fragen noch nicht beantworten kann, ja, dafi er selbst noch dabei ist, sich fortlaufend um ein besseres Verstándnis der geschilderten Gruppén, ihrer teils bewufíten, teils unbewufíten Zielvorstellungen und ihrer diversen Konflikte zu bemühen. Und schliefilich mufi er eingestehen, dafí er noch nicht zu beurteilen wagt, ob diese Experimente Einzelerscheinungen bleiben werden oder sich als Vorláufer einer Bewufítseinsánderung breiterer gesellschaftlicher Gruppén erweisen könnten. Das Buch ist alsó nicht viel mehr als ein Werkstattbericht. Es zeigt