Bővebb ismertető
VO RYORT Des Menschen Hand gehört sowohl in die Zeit und ihre Veránderungen, wie sie zugleich der Ewigkeit angehört, in der ihre Wurzeln liegen. Indem sie ihre Zeichen in den Raum einprágt, gibt sie der Geschichte eine unauflösbare Ordnung. Jeder Zug, jedes Zeichen hat seinen bestimmten Wert. Eingefügt in die Kette von Ursache und Wirkung, führt sie kein selbstándiges Dasein. Ihre Unbeweglichkeit ist zutiefst Bewegung. Bis in ihr kleinstes Liniennetz hinein ist sie sowohl statisches Gefüge wie Handlung. Einem Kreuzungspunkt gleich, an dem sich die Wege einer Stadt begegnen, ist sie der Ort, in dem sich alle Veránderungen des Daseins mit ihren Einfállen, Begabungen, unterbewufken Reaktionen, logischen wie unlogischen Umwandlungen einprágen. Denn die Hand ist nicht Abbild eines in blindem Determinismus festgelegten persönlichen Schicksals, sondern umfafit eine Zukunft aufíerhalb jeder festumrissenen Vorbestimmung. Des Menschen Dasein ist nicht versiegeit, nicht beschránkt, denn der Mensch ist Leben, Ebenbild des lebendigen Gottes. Die unauslöschlichen Züge der Hand sind nicht für immer festgelegt. Sie stehen in Beziehung zu tiefinneren Vorgángen, drücken aber keine unveránderlich erstarrten Gegebenheiten aus. Langsam, sehr langsam, aber mit sicherer Gewifíheit verándert sich die Hand. Sie gleicht einer Schale, die ein unsichtbarer Töpfer unaufhörlich bearbeitet. Der Tod alléin Iáik ihre Linien erstarren wie die Faltén des Gesichts und unterbricht die Bewegung des Lebens. Die Hand wirkt durch die Verschiedenheit ihres Baus, ihrer Eigentümlichkeiten und Eigenschaften niemals gewöhnlich. Form, Farbe und Linien, wie auch die Veránderung ihrer Temperatur sind von verschiedenster Art. Es gibt feine oder dicke