Bővebb ismertető
VorwortDer zweite Band der Handsdiriftenfunde am Toten Meer" hat länger auf sidi warten lassen. Verlag und Verfasser hatten einen früheren Ersdieinungstermin in Aussidit genommen. Durdi eine mehrmonatige Studienreise nadi Palästina und mannigfadie Berufspfliditen ist die Ausarbeitung des Manuskriptes verzögert worden. Diese Verzögerung war insofern von Vorteil, als die widitigsten Textpubhkationen für den Übersetzungsteil verwendet werden konnten. Außerdem konnten der vorläufige Ausgrabungsberidit über diirbet Qumrän sowie die Mitteilungen der an den Handsdiriftenfragmenten in Jerusalem arbeitenden Gelehrten eingehend benutzt werden. An Literatur über Qumrän ist allerdings kein Mangel. Abgesehen von der Aufsatzliteratur hat sidi die Zahl der deutsdispradiigen Monographien vermehrt, so daß die Herausgabe eines neuen Budies über Qumrän unnötig eisdieint. Wenn Verlag und Verfasser sidi dennodi zur Veröffentlidiung entsdilossen haben, so war dabei der Gedanke maßgebend, dem Leserkreis des ersten Bandes der Handsdiriftenfunde am Toten Meer" eine eingehende Darstellung der seitdem gemaditen Funde und Ausgrabungen von Qumrän zu geben. Weder die Landeskunde nodi die Ardiäo-logie nodi die inhaltlidie Darstellung der einzelnen außerbiblisdien Sdiriften von Qumrän sollten dem Leser vorenthalten werden. Darüber hinaus sollte die Möglidi-keit geboten werden, diese Sdiriften in Übersetzung zu lesen, damit ein möglidist lebendiger Eindrudc von dieser Gruppe religiöser Sonderlinge am Toten Meer entstehen mag. Dabei wird es unseren Lesern auffallen, daß das Erregende und Spannende des ersten Handsdiriftenfundes von 1947 sidi durdi die Fülle der Funde gewandelt hat in eine große. Mühe und geistige Hingabe erfordernde Arbeitsaufgabe, die aber bewältigt werden muß, weil es sidi um Sdiriften und sonstige Lebenszeugnisse einer Gruppe handelt, die in die Vor- und Frühgesdiidite des Christentums hineingehört. Nadi wie vor ist unser Interesse an diesen Funden bedingt durdi die große Zahl alttestamentlidier Texte aus vordiristlicher Zeit. In zahlreidien Gemeindevortiägen hat der Verfasser die beglüdcende Erfahrung madien dürfen, daß die speziellen Darlegungen der ardiäologisdien Befunde größtes Interesse erregten. Darum ist der Grundrißplan von Qumrän herausklappbar, damit der Leser ihn bei der Lektüre zur Hand hat, ohne durdi lästiges Umblättern gehindert zu sein.Sidier wird man mandies in diesem Budi vermissen, z. B. die Abbildung von Handsdiriftenfragmenten und Bilder von den Begräbnisplätzen, vielleidit audi eine Dar-VII