Bővebb ismertető
Wir sagen es oft leichthin, daB wir „Gottes Wort" hören und verkündigen, und sind uns kaum bewuBt, was das eigentlich heií3t. Entweder ist solche Rede Hinweis auf ein AuBerstes. das uns zu sagen und zu Hören möglich ist, oder sie ist eine lacherliche AnmaBung. In dem Predigtnotstand unserer Tage - auf seiten der Hörenden wie der Sprechenden - ist es gut, oft darüber nachzudenken. I. „Gottes Wort" trifft uns nicht unmittelbar, sondern als Menschenwort und im Menschenwort. Und trotzdem ist es nicht uneigentlich gedacht, wie in einem Vergleich oder zur rhetorischen überhöhung, wenn von Gottes Wort die Rede ist. Es ist Wort im vollen Sinn, insofern es sich auBerlich von menschlicher Rede nicht unterscheidet. Die Wörter sind die gleichen der „profánén" Rede, und die Organe des Sprechens und Hörens sind auch dieselben. Aber der Ursprung dieses Wortes ist ein anderer. Er liegt nicht in der schöpferischen Intuition, im eigenen Gedanken, dem Denken und Nachdenken, im personalen Grund des Menschen. Sein Ursprung ist nach dem Zeugnis des Apostels Paulus in Gott. Paulus dankt Gott dafür, daB die Thessalonicher das Wort, das sie empfangen habén, „nicht als Menschenwort aufgenommen habén, sondern, was es in Wahrheit ist, als Gotteswort, das (nun) auch in euch, den Glaubigen, wirkt" (1 Thess 2,13). Es hat seinen Ausgang in Gott oder auch in Jesus Christus (2 Kor 2,17; 1 Thess 1,8). Da es immer Wort zu unserem Heile ist und nicht Wort der Mitteilung, darf und kann es nicht anders sein. Denn das Heil weil3 und wirkt der Mensch nicht aus sich selbst. Es muB ihm zugesagt und dadurch in ihm gewirkt werden. Mit der Anrede beginnt der Prozeí3, in dem ein Mensch das Heil erlangen kann. So kann die ganze Botschaft des Neuen