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DAS HAUS AUF DEM APOLLONSBERG
Es gibt eine Macht, die in das Feld der menschlichen Stre= bungen sozusagen von außen her Richtpfeile setzt. Niemand kann über diese Macht mehr aussagen, als daß sie im selben Maße wirklich als verborgen ist. Abwechselnd wird sie Schicksal oder Vorsehung oder Zufall genannt, je nachdem der Mensch einsam-tragisch oder gläubig oder ratlos ist. Es gibt auch solche, die diese Macht für eine Selbsttäu= sdiung denkträger Menschen halten. Sie sagen, daß man alles, was den Menschen von außen, ja sogar aus seinem eigenen Innern her erreicht und sein Handeln und Leben bestimmt, wie einen Faden, der sich von der Spule der Ur= sächlichkeit abwickelt, nach rückwärts verfolgen könne. Und sie sagen, daß das scheinbar Geheimnisvolle in dem Eingreifen dieser Macht nur darin bestehe, daß wir nie genau wüßten, wann wir in den Kraftbereich der neuen Notwendigkeit getreten seien; und daß wir überdies diese Notwendigkeit, die wie ein Baum zahllose Wurzeln habe, denkend niemals ganz durchdringen könnten — und das nicht etwa, weil sie ihrer Natur nach den Verstand über« steige, sondern weil dieser an die Zeit gebunden und seine Tätigkeit dadurch begrenzt sei.
Da steht nun eine Tür offen, eine Tür, die eigentlich ge= schlössen sein müßte. Der Mensch, der durch sie eintritt,
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