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WaffenbrüderBlumen waren um diese Jahreszeit schon selten; aber esgab noch genug, um die Gewehre der Soldaten zu schmücken,die als Ersatz zur Front gingen; und so hatte das Bataillon ein blumengeschmückter Leichenzug mit den Spiel-leuten an der Spitze zwischen zwei stummen Reihen Neu-gieriger halb aufgelöst die Stadt durchquert.Unter Singen, Weinen und Lachen, unter trunkenenStreitereien und herzzerreissenden Abschiedsworten hattensie den Zug bestiegen. Sie waren die ganze Nacht hindurchgefahren, hatten beim Schein einer elenden Kerze ihre Sar-dinen gegessen und die Feldflaschen geleert, schliesslich warihnen der Kopf auf die Schulter gesunken; sie hatten sichmüde vom Grölen aneinander gelehnt und waren in wirremDurcheinander eingeschlafen.Der Tag hatte sie wieder munter gemacht. Sie beugten sichzu den Türen hinaus und suchten in den Dörfern, aus derenSchornsteinen die ersten Rauchsäulen des frühen Morgensaufstiegen, Spuren der letzten Kämpfe. Sie riefen sich gegen-seitig aus den Wagen an:Was, hier soll Krieg gewesen sein? Nich mal ein Kirch-turm ist zerstört!Dann öffneten die Häuser ihre Augen, die Wege belebtensich; und als sie erst ihre Stimme so weit wiedergefundenhatten, um Zoten brüllen zu können, warfen sie ihre ver-