Bővebb ismertető
Weshalh man sich für die Geschichte der Technik interessieren sollte Unser Bewuíksein steht an der Grenze zwischen Vergangenheit und Zukunft: Der Vergangenheit, über die wir zuverlássige Aussagen machen, die wir aber nicht mehr verándern können, und der Zukunft, über die wir keine zuverlássigen Aussagen machen, die wir aber noch gestalten können. Wenn wir es als wesentliche Leistung unseres Bewufítseins ansehen, die Zukunft zu gestalten (oder mindestens dabei mitzuwirken), dann ist es wichtig, die Gestaltungsmöglichkeiten zu erkennen. Hierüber gibt uns die Vergangenheit Auskunft, die Geschichte ist die uns überlieferte Information über frühere Versuche, die Zukunft zu gestalten. Die Geschichte berichtet über die erfolgreichen und erfolglosen Versuche früher lebender Menschen, zukünftige Lebensumstánde zu verándern. Das wirkungsvollste Werkzeug der Veránderung ist heute die Technik. Die gegenwártigen technischen Entwicklungen bestimmen die Zukunft in einem AusmafSe, wie dies noch nie zutraf: Besitz oder Nichtbesitz nuklearer Waffen, oder die Fáhigkeit, Raketen zum Mond zu schiefien, bestimmen den Rang der Staaten. Und wenn die zukünftige Konkurrenzfáhigkeit beurteilt wird, so frágt man eher nach der Qualitát der Physiker, Chemiker und Ingenieure als nach der Zahl der Bataillone. Es scheint demnach kein unnützer Zeitvertreib zu sein, die Geschichte der Technik zu studieren - abgesehen davon, dal? die Geschichte der Technik nicht weniger spannend als die Geschichte der Kriege ist; in der Geschichte der Technik finden wir ebenso kühne Phantasie, unverzagte Opferbereitschaft und stolze Erfolge wie in der Geschichte der Kriege. Friedrich Schiller hat sich zur Frage: „Was heifít und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte?" anláfilich seiner Antrittsvorlesung an der Universitát Jena geáufiert. Aus seinem Vortrage seien einige Thesen zitiert: „Wo der Brotgelehrte trennt, vereinigt der philosophische Geist. Frühe hat er sich überzeugt, dafi im Gebiete des Verstandes, wie in der Sinnenwelt,