Bővebb ismertető
AN DER WESTKÜSTE SUMATRAS ERSTRECKT sich, von den Wogen des Indischen Ozeans umspült, eine lange Kette von Inseln und Inselchen. Ihr nördlichster Ausläufer wird Simalur (in der Atjeh-Sprache von Nord-Sumatra Simeulue) genannt. Diese Insel ist vierundfünfzig Seemeilen lang und fünf bis vierzehn Seemeilen breit und wird von etwa zwanzigtausend Menschen bewohnt. Sie dehnt sich in nord-west-südöstlicher Richtung zwischen 2 Grad 20 Minuten bis 2 Grad 47 Minuten nördlicher Breite und 95 Grad 48 Minuten bis 96 Grad 31 Minuten östlicher Länge aus. Die Insel ist in fünf Distrikte aufgeteilt, nämlichTepa (von den BewohnernDefaean genannt); Simalur, wonach die ganze Insel ihren Namen erhalten hat (von den Bewohnern Simolul genannt); Le-kon, Sichule und Salang. In den Landschaften Tepa, Simalur und Lekon wird, mit geringen mundartlichen Abweichungen, eine gemeinsame Sprache gesprochen.Sichule und Salang sind fremde Enklaven. Die Bewohner dieser beiden Distrikte besitzen eine eigene Sprache, die noch viel Ubereinstimmung mit der der Insel Nias aufweist. Sie sind aus dem südlichen Teil der südöstlich von Simalur gelegenen Insel Nias eingewandert.Auf der Insel Simalur wechseln fruchtbare Ebenen mit großen Sumpfgebieten und Hügeln. Die höchste Erhebung ist der ungefähr sechshundert Meter hohe Sibao-Berg, der auch in einigen Erzählungen eine Rolle spielt. Das Hügelland ist mit Urwald bedeckt, der reich an ausgezeichneten Nutzhölzern ist. Die tief eingegrabenen, kurzen Flüsse sind für den Verkehr auf der Insel von geringer Bedeutung denn die Siedlungen der Bewohner liegen an der Küste oder am Unterlauf der Flüsse und an deren Mündungen. Das Innere der Insel, wo die Flüsse ihren Oberlauf haben, ist unbewohnt und mit Urwald oder5