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Die seltsame Welt zwischen Deich und MeerDie Einsamkeit und die Stille dort draußen sind so groß, daß die Fischer zu singen beginnen bei Nacht.Ihre Hundeschlitten gleiten über den nassen Schlick, und groß und schemenhaft tauchcn aus der Dunkelheit Körbe und Reusen in Prielen und Balgen auf. Leise gluckst und gurgelt in kleinen Rinnsalen das letzte Wasser des Ebbstromes, in unendlich vielen Streifen und Rinnen fließt es dem Meere zu.Weil der Fischer grau geworden ist bei seinem Handwerk, weil er jedes Jahr hinausgefahren ist Tag und Nacht, kennt er das Wattenmeer. Der Fremde aber und der Neuling wissen von all dem nichts, und in den dunklen Herbst- und Frühlingsnächten singen deshalb die jungen Fischersöhne im Watt aus Angst.In unermeßlichen Weiten legt sich in einem breiten Gürtel das Wattenmeer vor die Nordseeküste. Alle vierundzwanzig Stunden zweimal trägt das7