Bővebb ismertető
Die groBe Erzahlerkirast Maupassants verjüngt sich in dem MaBe, wie wir das natürliche Verháltnis zur Wirklichkeit verlieren. Die Erde ist uns fraglich geworden, auf der wir gehen. Die Gesichter verflieBen, die wir betrachten möchten. Zwischen uns und die Dinge schiebt sich das Programm, drángt sich die Weltanschauung. Der Herbstregen auf Schieferdáchern, ein Kráhenschwarm über der Wintersaat, vor einem Frauengesicht ein lila Schleier, an dem eine Tráne hangt, das fleckige Tischtuch mit Brotkrumen darauf, das Áchzen einer Tür im dunklen Haus, ein Paar dampfende Wollsocken, die am Ofengitter trocknen, das alles sind geringe Dinge, aber sie und ihresgleichen sind wie Pfeiler, die in die Flut des Daseins gerammt sind, wenn ein groBer Erzáhler dieser Flut Herr werden will. Wir sehen sie noch, aber wir trauen ihnen nicht mehr, und so treiben wir denn selbst auf dem Strome dahin. Maupassant wieder lesen, heiBt, sich der Wirklichkeit erinnem und sich, wenigstens für einen Augenblick, zu ihr gehörig fühlen. Der groBe Franzose sagte, was ist. Er konnte nicht anders. Eine Weltanschauung war ihm nicht gegeben, der Glaube war ihm versagt, er duldete keine Ideale in sich, er gab sich weder dem reinen Denken hin, noch fühlte er sich als Teil eines Abstraktums, etwa der Menschheit oder der Zivilisation. Der ganze Mensch war ein einziges ungeheures Sinnesorgan, er war die Muschel, in der das Leben rauschte - und war dabei tief o